14.01.2021, 12.38 Uhr

Coronavirus-News aktuell: Immer mehr Corona-Tote! DAS sind die tödlichsten Regionen

Mehr als 43.000 Corona-Tote zählt Deutschland bislang. Tendenz steigend! Einige Regionen verzeichnen besonders hohe Fallzahlen. In welchen Regionen bislang die meisten Menschen an dem Virus starben, erfahren Sie hier.

In welcher Region starben bislang die meisten Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Bild: dpa

Seit Beginn der Pandemie sind in Deutschland mehr als 43.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Davon allein fast 60 Prozent in den vergangenen sechs Wochen. Einige Regionen verzeichnen besonders hohe Zahlen.

865 Corona-Tote! In DIESER Stadt starben die meisten Menschen

Die meisten Menschen sind laut Robert-Koch-Institut (RKI) (Stand: 14.01.2021) bislang in Hamburg mit oder am Coronavirus gestorben. Dort liegt die Zahl der Todesfälle bei 865. Danach folgt München mit 680, der Landkreis Görlitz mit 597, der Landkreis Sächsische Schweiz mit 560 und der Landkreis Zwickau mit 541 Todesfällen.

Die tödlichsten Corona-Regionen in Deutschland

Betrachtet man jedoch, welche Regionen die meisten Corona-Todesfälle pro 100.000 Einwohner verzeichnen, ändert sich das Ranking dramatisch. Laut "Bild"-Zeitung ist demnach der Landkreis Tirschenreuth in Bayern mit einem Wert von 252 bislang die tödlichste Region während der Corona-Pandemie. Dahinter folgen der Landkreis Görlitz (214), Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (211) sowie Meißen (168). Die kreisfreie Stadt Schwabach landet mit 161 auf Platz 5.

Coronavirus-News aktuell: 89 Prozent! Todesfälle hauptsächlich in Altenheimen

Da vor allem ältere Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion sterben, sollten die Maßnahmen von Bund und Länder diese Risikogruppe besonders schützen. Eine aktuelle "Bild"-Umfrage zeichnet jedoch ein düsteres Bild. Die Mehrheit aller Corona-Toten stammen aus Pflege- und Altenheimen. Trauriger Rekordhalter sei der Landkreis Pfaffenhoffen in Bayern mit einem Anteil 89 Prozent. Altenheime seien die "Achillesferse" der deutschen Corona-Politik.Dass der Schutz von Heimen nicht gelinge, beschere uns volle Intensivstationen und erschreckend hohe Todeszahlen, sagte SPD-Politiker Uli Grötsch gegenüber der "Bild". Nach fast einem Jahr Pandemie sei dies nicht mehr zu rechtfertigen.

"Seit Mai haben wir öffentlich erklärt, dass die Alten- und Pflegeheime besser geschützt werden müssen – durch regelmäßige Testungen und FFP2-Masken. Noch vor wenigen Wochen hat die Kanzlerin diese Strategie als 'Wegsperren' denunziert", kritisiert FDP-Vize Wolfgang Kubicki die Corona-Politik gegenüber der "Bild". "Wie viele Menschenleben hätten gerettet werden können, hätte die Bundesregierung diese Kritik ernst genommen? Das Nichtstun dieser Bundesregierung hat viel Leid verursacht."

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bua/sig/news.de

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