Von news.de-Redakteurin - Uhr

Donald Trump: Video deckt auf: Truthahn sagte Trump-Ende schon 2018 voraus!

Hätte Donald Trump doch nur auf seinen Truthahn gehört. "Carrots", so der Name der Pute, wusste bereits 2018, wie die Wahl 2020 ausgehen würde. Kein Wunder, dass es für Trumps finale Truthahn-Begnadigung reichlich Spott hagelt.

Donald Trump, Präsident der USA, steht neben First Lady Melania Trump, während er im Rosengarten des Weißen Hauses den Truthahn "Corn" (Mais) begnadigt. Bild: dpa

Donald Trumps unfreiwilliger Abschied als US-Präsident rückt immer näher. Zum letzten Mal in seiner Präsidentschaft begnadigte Trump vor Thanksgiving im Weißen Haus einen Truthahn, wobei er sich zwischen den Vögeln "Corn" und "Cob" entscheiden musste. Für die alljährliche Thanksgiving-Tradition hagelte es abermals mächtig Spott für den Ehemann von Melania Trump.

Donald Trump begnadigt seine letzten Truthähne vorm Weißen Haus

Während First Lady Melania bei ihrer letzten Weihnachtsbaum-Abnahme bis über beide Ohren strahlte - wohl wissend, dass sie sich schon bald Ex-First Lady nennen darf - schien Trump bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit zwei über Wochen weniger enthusiastisch. Seit den Präsidentschaftswahlen vom 3. November hat Trump nur vier offizielle Auftritte absolviert und zweimal öffentlich gesprochen. Tatsächlich hat er das Gelände des Weißen Hauses nur verlassen, um Golf zu spielen und am Veteranentag den Arlington Nationalfriedhof zu besuchen.

Video zeigt: Truthan "Carrots" sagte Trumps Präsidentschaftsende schon 2018 voraus

Nur zwei Tage vor Thanksgiving bewahrte Präsident Donald Trump nun also zum letzten Mal in seiner Amtszeit eine gefiederte Pute vor dem Schicksal, als saftige Mahlzeit auf einem Teller zu enden. Besonders kurios: Bei seiner Begnadigung im Jahr 2018 schien der Truthahn Trumps-Präsidentschaftsende bereits vorausgesagt zu haben. Als er vor zwei Jahren zwischen den Truthähnen "Peas" und "Carrots" entscheiden musste, scherzte Trump, dass die Wahl durch eine "faire und offene Wahl" entschieden werde. Carrots "weigerte sich jedoch, nachzugeben" und "verlangte eine Neuauszählung". Das änderte jedoch nichts am Ergebnis...

Twitter-User spotten über Trumps Truthahn-Begnadigung

Bei Twitter rief Trumps finale Truthahn-Begnadigung abermals zahlreiche Kritiker auf den Plan. "Trump ist der erste Präsident, bei dem man das Gefühl hat, der Truthahn müsste IHN begnadigen.", scherzt etwa dieser User über Trumps Truthahn-Auftritt. "Die Begnadigung desTruthahns ist der einzige Teil der Arbeit, der Trump besser als jedem anderem POTUS steht.", lästert ein anderer Beobachter. "Donald Trump sieht dem Truthahn erstaunlich ähnlich", spottet ein weiterer Twitter-Nutzer.

"Ich habe mir das Video von Donald Trump angesehen, der heute den Truthahn begnadigt hat. Meine ersten Gedanken, als ich mir das Vorschaubild ansah, waren: "Natürlich musste er den weißesten Truthahn finden, den man begnadigen kann"., heißt es in diesem spöttischen Beitrag. Diese Liste ließe sich noch ewig fortsetzen. Zumindest diese Schmach bleibt Donald Trump im kommenden Jahr erspart.

Thanksgiving-Tradition soll bis zu Abraham Lincoln zurückgehen

Die Geflügelindustrie schenkt dem Weißen Haus seit 1947 jährlich zwei Truthähne zur "Begnadigung". Man nimmt jedoch an, dass die Tradition bis zu Präsident Abraham Lincoln zurückreicht. Eine Depesche des Weiße-Haus-Reporters Noah Brooks aus dem Jahr 1865 enthüllte, dass "ein lebender Truthahn zum Weihnachtsessen nach Hause gebracht worden war, Lincolns Sohn Tad sich jedoch für das Leben des Truthahns einsetzte. Tads Gesuch wurde zugelassen und das Leben des Truthahns verschont."

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sba/news.de

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