Kriminalität: Behörden ziehen Bilanz zu Geldwäsche- und Rocker-Razzia
Rund 48,6 Millionen Euro und 14 Haftbefehle: Ermittler berichten, wie sie gegen ein internationales Geldwäsche-Netzwerk und die "Hells Angels" vorgegangen sind.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Ermittlungsbehörden in Nordrhein-Westfalen ziehen am Donnerstag (12.00 Uhr) eine erste Bilanz ihrer Groß-Razzia gegen ein Geldwäsche-Netzwerk und Rocker der "Hells Angels". Bei den Durchsuchungen am Mittwoch in NRW, vier weiteren Bundesländern sowie Belgien, Bulgarien und den Niederlanden waren 14 Personen mit Haftbefehlen festgenommen worden, rund 48,6 Millionen Euro sollten beschlagnahmt werden.
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hatte von einem "wirkungsvollen Schlag gegen die Organisierte Kriminalität" gesprochen. Hochrangige Mitglieder der "Hells Angels" hätten mit einem bundes- und europaweit tätigen Geldwäsche-Netzwerk zusammengearbeitet.
Das Verfahren richtet sich laut Polizei insgesamt gegen 71 Beschuldigte. Zudem sieht die Behörde Anzeichen, dass ein Polizist und zwei städtische Mitarbeiter aus Duisburg dienstlich erlangte Informationen an Dritte weitergegeben haben könnten - also den Kriminellen möglicherweise geholfen haben.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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