Wetter-Alarm am Freitag: DWD warnt vor neuen Unwettern – dann kommt die Hitze zurück

Nach einer Tornado-Serie und schweren Gewittern droht Deutschland bereits der nächste Unwettertag. Nach Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen zeichnet sich jedoch eine Wetterwende ab. Rollt die nächste Hitzewelle ran?

Von news.de Redakteurin - Uhr

Der Deutsche Wetterdienst warnt erneut vor möglichen Unwettern. (Foto) Suche
Der Deutsche Wetterdienst warnt erneut vor möglichen Unwettern. Bild: AdobeStock / ภัทรดนัย บุญชูเดชะ
  • Wetterdienst warnt am Freitag vor kräftigen Gewitter, Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen
  • Ab Sonntag beruhigt sich das Wetter in vielen Regionen deutlich
  • In der kommenden Woche strömt warme Mittelmeerluft nach Deutschland

Deutschland kommt nach einer turbulenten Unwetterwoche noch nicht zur Ruhe. Während im Südosten am Freitag erneut Starkregen, Hagel und schwere Sturmböen drohen, zeichnet sich gleichzeitig eine überraschende Wetterwende ab: Schon am Wochenende beruhigt sich die Lage und in der kommenden Woche könnte die 30-Grad-Marke deutlich überschritten werden.

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Gewitter läuten Wochenende ein: DWD warnt vor Starkregen, Hagel und Sturmböen

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Freitag (21.08.2026) erneut vor kräftigen Gewittern im Südosten des Landes. Besonders betroffen sind der Alpenraum und das Alpenvorland. Dort können am Nachmittag und frühen Abend Starkregen, Hagel und schwere Sturmböen auftreten. Auch unwetterartige Regenmengen sind möglich. Laut DWD können innerhalb weniger Stunden gebietsweise 20 bis 50 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. An den Alpen besteht zudem die Gefahr von Hagel mit einem Durchmesser von bis zu drei Zentimetern. Noch unsicherer ist die mögliche Windentwicklung: Im schlimmsten Fall sind laut DWD-Warnlagebericht Orkanböen von bis zu 120 km/h nicht ausgeschlossen. Die genaue Entwicklung sei allerdings noch sehr unsicher.

Starkregen und Hagel: Diese Regionen sind am Freitag betroffen

Bereits am Vormittag verstärken sich die schauerartigen Regenfälle im südlichen Baden-Württemberg und im Allgäu. Im weiteren Tagesverlauf können sich die Gewitter nordostwärts ausbreiten. Betroffen sein könnten unter anderem Teile der Schwäbischen Alb, Oberbayern sowie möglicherweise Mittelfranken und die Oberpfalz. Dabei droht ein Wetter-Gegensatz innerhalb Deutschlands: Während sich der Süden mit Regen und Gewittern herumschlägt, kann sich im Osten und Nordosten zeitweise die Sonne zeigen. In der Lausitz sind laut Vorhersage bis zu 27 Grad möglich. Im verregneten Süden werden dagegen teilweise nur etwa 18 Grad erreicht.

Unwettergefahr lässt am Samstag langsam nach

Am Samstag zeichnet sich bereits eine erste Entspannung ab. "Es wird schon am Samstag weniger wechselhaft", sagte DWD-Meteorologe Thorsten Kaluza gegenüber der "Bild". Zwar sind in der Mitte Deutschlands und im Nordwesten noch einzelne Schauer und Gewitter möglich. Im Laufe des Tages lassen die Niederschläge jedoch deutlich nach. Besonders der Süden darf auf längere sonnige Abschnitte hoffen. Dort steigen die Temperaturen auf 21 bis 23 Grad, am Oberrhein sind sogar bis zu 24 Grad möglich. Ganz ausgestanden ist die Gewittergefahr allerdings noch nicht. An den Alpen und im Vorland können sich laut Klimatologe Karsten Brandt "einzelne, teils kräftige Gewitter bilden". In der Nacht zum Sonntag klingt der Regen weitgehend ab. Vielerorts klart der Himmel auf, örtlich kann sich Nebel bilden. Die Tiefstwerte liegen zwischen 7 und 14 Grad.

Am Sonntag könnte Deutschland dann erstmals seit den heftigen Unwettern richtig durchatmen. Vor allem in der Südhälfte stellt sich eine weitgehend trockene und heitere Wetterlage ein. Im Südwesten scheint die Sonne sogar über längere Zeit. Am Oberrhein sind bis zu 25 Grad drin. Im Norden und Nordosten bleibt das Wetter dagegen etwas wechselhafter. Im Küstenumfeld sind weiterhin Schauer und einzelne Gewitter möglich. An der Ostsee können laut DWD zudem auflandig stürmische Böen von bis zu 70 km/h auftreten. Auf Sylt bleibt es mit gerade einmal 17 Grad deutlich kühler. In der Nacht zum Montag beruhigt sich die Lage dann nahezu überall. Abseits der Küsten ist überwiegend klarer Himmel zu erwarten.

Nächste Woche kommt die große Wärme zurück

Und dann kommt die nächste Überraschung: In der kommenden Woche wird es deutlich wärmer. Ab Montag dominiert vielerorts die Sonne. Die Temperaturen steigen auf 22 bis 28 Grad, im Südwesten sind bereits 28 Grad möglich. Grund dafür ist laut DWD-10-Tage-Vorhersage ein Schub sehr warmer bis heißer Mittelmeerluft, der nach Deutschland strömt. Bis Donnerstag können die Höchstwerte dann auf 25 bis 33 Grad steigen. Besonders östlich der Elbe verspricht die Wetterprognose heiteres bis sonniges und trockenes Wetter. Eine dauerhafte Hitzewelle ist allerdings nicht in Sicht. Klimatologe Karsten Brandt erklärte gegenüber "Bild": "Eine andauernde Hitzewelle ist aber nach jetzigem Stand eher unwahrscheinlich."

Ganz ungestört bleibt der warme Wettertrend ohnehin nicht. Bereits am Montagabend können aus Südwesten neue Schauer und Gewitter aufziehen. Am Dienstag sind in der Westhälfte und im Süden erneut kräftige Gewitter mit Starkregen möglich. Damit bleibt das Wetter in Deutschland vorerst zweigeteilt: Auf die Unwettergefahr folgt zwar ein deutlicher Temperaturanstieg – eine komplett stabile Schönwetterphase ist nach aktueller Prognose aber nicht zu erwarten.

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