Sommerhitze vorerst vorbei: Drei Gewitter-Tiefs im Anmarsch – Deutschland droht Unwetterwoche
Deutschland steht eine turbulente Wetterwoche bevor. Nach der Hitze rollen gleich mehrere Gewitter-Tiefs heran und bringen Starkregen, Gewitter und einen deutlichen Temperatursturz. In den Alpen drohen bis zu 150 Liter Regen pro Quadratmeter.
Von news.de-Redakteurin Anika Bube - Uhr
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- Gleich mehrere Gewitter-Tiefs bringen Deutschland eine turbulente Wetterwoche
- Bis Mitte nächster Woche können in den Alpen bis zu 150 Liter Regen pro Quadratmeter fallen
- Nach der Hitze folgt ein deutlicher Temperatursturz – der Herbst lässt bereits grüßen
Die große Sommerhitze ist zwar vorerst vorbei, doch Entwarnung gibt es deshalb noch lange nicht. Deutschland steht eine turbulente Wetterwoche bevor: Gleich mehrere Unwetterfronten ziehen auf und können bis Mitte nächster Woche teils kräftigen Starkregen bringen. Nach Berechnungen sind dabei Regenmengen von bis zu 150 Litern pro Quadratmeter möglich. Gleichzeitig ändert sich die Großwetterlage deutlich. Vom Nordatlantik erreichen Tiefausläufer Deutschland, während aus dem Norden kühlere Luft nachströmt. Die Temperaturen gehen dadurch spürbar zurück und die 30-Grad-Marke dürfte in den kommenden Tagen vielerorts Geschichte sein.
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Sommerhitze verdrängt: Kaltfront kracht auf schwüle Luft
Bereits am Mittwoch (19.08.2026) liegt Deutschland in einer Wetter-Übergangszone. Während sich im Norden deutlich kühlere Luft durchsetzt, hält sich im Süden noch warme und feuchte Luft. Eine Kaltfront zieht von Norden nach Süden und trifft dort auf die instabilen Luftmassen. Vor allem am späten Nachmittag und Abend können sich in der südlichen Mitte kräftige Gewitter entwickeln. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) kann dabei lokal Unwettergefahr bestehen. Örtlich sind größere Regenmengen möglich, in kräftigen Gewittern können innerhalb kurzer Zeit bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter fallen.
Am Donnerstag (20.08.2026) bleibt es insbesondere im Süden wechselhaft und nass. An den Alpen kann längere Zeit Regen fallen, teilweise besteht dabei Starkregenpotenzial. Am Freitag (21.08.2026) nähert sich dann ein kleines Tief aus südwestlicher Richtung. Es kann von den Alpen bis nach Niederbayern erneut kräftige, teils gewittrige Niederschläge auslösen. Auch in der Mitte Deutschlands muss stellenweise mit Starkregen gerechnet werden. Damit ist die unbeständige Wetterphase allerdings noch lange nicht vorbei.
Nächste Wetterwende im Anmarsch
Am Wochenende kann sich die Wetterlage zunächst etwas beruhigen. Bereits am Montag oder Dienstag könnte jedoch das nächste Gewitter-Tief folgen. Aus dem Süden gelangt dabei noch einmal warme Luft nach Deutschland. Gleichzeitig nähert sich ein weiteres Tiefdruckgebiet. Die Kombination aus feuchtwarmer Luft und Tiefdruckeinfluss kann laut "The Weather Channel" für eine brisante Wetterlage sorgen. Vor allem in der Südhälfte sind dann erneut kräftige, gewittrig durchsetzte Regenfälle möglich, die sich bis in die Mitte Deutschlands ausbreiten können.
Über den gesamten Zeitraum bis Mittwoch kommender Woche können sich beträchtliche Regenmengen aufsummieren. Im Flachland sind laut der Prognose stellenweise rund 60 Liter pro Quadratmeter möglich. In den Mittelgebirgen könnten sich die Mengen auf rund 100 Liter summieren. Im Alpenraum werden sogar bis zu 150 Liter pro Quadratmeter erwartet. Besonders problematisch kann dabei Starkregen sein, weil große Wassermengen innerhalb kurzer Zeit fallen können. Überflutete Straßen, vollgelaufene Keller und überschwemmte Unterführungen sind mögliche Folgen.
Temperatursturz lässt den Herbst grüßen
Parallel zur zunehmenden Unwettergefahr gehen die Temperaturen deutlich zurück. Im Norden liegen die Höchstwerte in dieser Woche vielfach nur noch zwischen 18 und 25 Grad. Auch im Süden wird die 30-Grad-Marke zur Ausnahme. In Bayern und Baden-Württemberg werden häufig nur noch 25 bis 29 Grad erreicht. Noch deutlicher zeigt sich der Wetterumschwung in den Nächten. Am Wochenende können die Tiefstwerte vielerorts unter zehn Grad sinken. Im Westen sind stellenweise sogar Werte um sechs Grad möglich. Der Sommer ist damit allerdings nicht automatisch vorbei. Vielmehr deutet sich zunächst eine deutlich kühlere und wechselhaftere Wetterphase an.
Sommer-Comeback im September bleibt möglich
Ab Mittwoch kommender Woche zeichnet sich laut Deutschem Wetterdienst zunächst eine vorübergehende Wetterberuhigung ab. Lange dürfte diese jedoch nicht anhalten: Von Westen können anschließend erneut Schauer und wechselhaftes Wetter nach Deutschland ziehen. Trotz des Temperatursturzes wäre es allerdings zu früh, bereits das endgültige Ende des Sommers auszurufen. Gerade im September kann sich die Großwetterlage noch einmal verändern und spätsommerliche Wärme zurückbringen. Vorerst sollten sich die Menschen in den besonders betroffenen Regionen jedoch auf wechselhaftes Wetter und mögliche Starkregenereignisse einstellen. Der Deutsche Wetterdienst empfiehlt, aktuelle Unwetterwarnungen aufmerksam zu verfolgen. Bei Starkregen sollten tiefer gelegene Straßen, Unterführungen und gefährdete Kellerbereiche möglichst gemieden werden.
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