66. Verhandlungstag: Block-Prozess: Folgen der Entführung für Kinder weiter Thema

An Silvester 2023/24 werden zwei Kinder von Christina Block vom Wohnort des Vaters in Dänemark entführt. Eine Psychiaterin spricht im Prozess über die Folgen für den Jungen und das Mädchen.

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Die Beteiligten am Block-Prozess sind den dritten Verhandlungstag in Folge zu einer nicht öffentlichen Sitzung im Hamburger Landgericht zusammengekommen. Grund für den Ausschluss der Zuschauer ist ein Gutachten zu den Folgen der Entführung für die Kinder der angeklagten Hamburger Unternehmerin Christina Block (53). Nach Angaben eines Gerichtssprechers soll die Kinder- und Jugendpsychiaterin Mareike Schüler-Springorum weiter ihre Erkenntnisse und Einschätzungen vortragen.

Block ist angeklagt, im Zuge eines langen Sorgerechtsstreits mit ihrem Ex-Mann Stephan Hensel eine israelische Sicherheitsfirma damit beauftragt zu haben, ihre beiden jüngsten Kinder - damals 10 und 13 Jahre alt - vom Wohnort des Vaters in Dänemark zu entführen. Die Tochter des Gründers der Steakhaus-Kette "Block House" bestreitet die Vorwürfe.

Der Junge und das Mädchen waren in der Silvesternacht 2023/24 vom Wohnort des Vaters in Dänemark entführt und nach Süddeutschland gebracht worden. Christina Block holte sie am 2. Januar von einem Bauernhof bei Pforzheim ab und fuhr mit ihnen nach Hamburg. Aufgrund eines Gerichtsbeschlusses mussten die Kinder am 5. Januar 2024 zu ihrem Vater nach Dänemark zurückkehren.

Es gibt noch sechs weitere Angeklagte, darunter Blocks Lebensgefährte, der frühere Sportmoderator Gerhard Delling (67), dem Beihilfe vorgeworfen wird. Nur einer der Angeklagten, ein 37-Jähriger aus Israel, hat die Vorwürfe eingeräumt.

Sollten die Beschuldigten verurteilt werden, könnten die Folgen der Entführung für die Kinder das Strafmaß beeinflussen, wie der Gerichtssprecher erläuterte. Sowohl der Ex-Mann von Christina Block als auch die Kinder werden im Prozess als Nebenkläger von Anwälten vertreten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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