SEK-Einsatz: Eskalierter Streit um Haus - Tatverdächtiger muss in Haft
In Ingersheim bei Stuttgart wirft ein Mann Brandsätze auf Verwandte und soll danach das Dach eines Hauses angezündet haben. Was genau passiert ist - und warum der Mann jetzt ins Gefängnis muss.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nach einem eskalierten Familienstreit um ein Wohnhaus in Ingersheim nördlich von Stuttgart muss ein 61 Jahre alter Mann in Untersuchungshaft. Eine Richterin habe einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Mordes sowie der schweren Brandstiftung erlassen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.
Derzeit werde der Mann, der bei dem Vorfall ebenfalls verletzt wurde, noch im Krankenhaus bewacht. Im Anschluss solle er in eine Justizvollzugsanstalt kommen.
Der Mann soll den Ermittlungen zufolge am Mittwoch einen Brandsatz von einem Balkon des Hauses auf eine 42 Jahre alte Verwandte und deren Begleiter geworfen haben. Anschließend soll er den Dachstuhl des Hauses in Brand gesteckt haben. Während des Brandes habe sich der Mann über Stunden in dem Gebäude aufgehalten, so die Polizei. Nachdem ein Spezialeinsatzkommando Kontakt zu dem Mann aufgenommen hatte, habe er es freiwillig verlassen.
Weil nicht auszuschließen gewesen sei, dass sich auch explosive Stoffe in dem Haus befanden, seien auch Entschärfer des Landeskriminalamts vor Ort gewesen. In einer Garage hätten Einsatzkräfte inzwischen möglicherweise gefährliche Substanzen entdeckt. Diese könnten entflammbar oder explosiv sein. Das Entschärfungsteam des Landeskriminalamts bereite die Beseitigung der Substanzen vor, hieß es.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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