Bonn/Caracas: THW-Team in Caracas eingetroffen - Helfer für Venezuela

Zwei starke Erdbeben haben Venezuela schwer getroffen, 920 Menschen kamen ums Leben, viele sind verschüttet. Aus Deutschland ist ein Team des THW angekommen und startet einen Wettlauf gegen die Zeit.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / goir

Nach dem tödlichen Erdbeben in Venezuela ist ein 48-köpfiges Team des Technischen Hilfswerks (THW) in der Nacht zu Samstag am Flughafen Caracas eingetroffen. Die Einsatzkräfte der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) beginnen nun die Lageerkundung gemeinsam mit internationalen Partnern, berichtete THW-Präsidentin Sabine Lackner. So schnell wie möglich solle die Suche nach Vermissten beginnen.

Dafür brauche es eine Abstimmung der Einsatzstellen und Einsatzoptionen sowie die Prüfung logistischer Rahmenbedingungen für die nächsten Tage.

"Im Einsatzland startet nun ein Wettlauf gegen die Zeit", hieß es beim THW. Die Erkundungen seien gestartet. Ziel sei es, jene Einsatzstellen zu identifizieren, an denen es wahrscheinlich sei, Menschen retten zu können.

Zugleich errichtet das Team ein Basislager

Eine erste Lage-Einweisung durch lokale Behörden und Partnerorganisationen ist nach THW-Angaben erfolgt. Sobald die Suchmaßnahmen starten können, soll das Team in zwei Schichten arbeiten, also rund um die Uhr. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer haben moderne Suchtechnik dabei sowie Such- und Rettungshunde. "Mit ihren feinen Nasen sind sie in der Lage, Überlebende aufzuspüren."

Zwei schwere Beben der Stärke 7,2 und 7,5 hatten am Mittwoch den Norden und das Zentrum Venezuelas erschüttert. Schwere Schäden gab es besonders in La Guaira, wo der internationale Flughafen und der wichtigste Seehafen des südamerikanischen Landes liegen. Nach offiziellen Angaben sind 920 Menschen ums Leben gekommen, rund 3.300 Personen wurden verletzt.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

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