Dresden/Caracas: Sachsen ruft zu Spenden nach Erdbeben in Venezuela auf
Zwei Beben in 39 Sekunden: In Venezuela starben mehr als 235 Menschen, Tausende sind verletzt. Warum Sachsen jetzt dringend Spenden für die Katastrophenhilfe sammelt.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nach dem verheerenden Erdbeben in Venezuela haben die Sächsische Landeskirche und Diakonie zu Spenden aufgerufen. Das Geld solle dem Soforthilfe-Programm der Diakonie Katastrophenhilfe zugutekommen, teilte das Landeskirchenamt mit. Demnach stellt die Landeskirche aus ihrem Notfonds 10.000 Euro zur Verfügung.
"Uns erreichen erschütternde Bilder. Viele Menschen haben Angehörige und Häuser verloren und stehen vor dem Nichts", sagte der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Sachsen, Dietrich Bauer. Jede Spende könne in dieser Notsituation Leben retten und Leid mindern.
Zwei schwere Beben der Stärke 7,2 und 7,5 hatten am Mittwoch den Norden und das Zentrum Venezuelas erschüttert – im Abstand von nur 39 Sekunden. Schwere Schäden gab es besonders in La Guaira, wo der internationale Flughafen und der wichtigste Seehafen des südamerikanischen Landes liegen. Nach Angaben der Regierung des Landes gibt es nach ersten Erkenntnissen mindestens 235 Tote. Tausende Menschen wurden verletzt, zahlreiche werden vermisst.
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