Rock am Ring und Rock im Park 2026: Festival-Wochenende beginnt - droht Fans Regen, Wind und Schlamm?
Zum Start von Rock am Ring und Rock im Park richtet sich der Blick nicht nur auf die Bühnen, sondern auch in den Himmel. Während die Eifel mit Wind und Regen droht, können sich die Besucher in Nürnberg auf deutlich bessere Wetterbedingungen freuen.
Von news.de Redakteurin Anika Bube - Uhr
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- Rock am Ring und Rock im Park starten mit insgesamt rund 170.000 Besuchern
- In der Eifel werden Wind, Wolken und mögliche Regenschauer erwartet
- Keine Tornado- und Unwettergefahr laut Experten zum Festivalstart
An diesem Wochenende fällt der Startschuss für die Festivalsaison in Deutschland. Rock am Ring am Nürburgring und Rock im Park in Nürnberg öffnen ihre Tore für insgesamt rund 170.000 Musikbegeisterte. Beide Veranstaltungen sind komplett ausverkauft. Auf den Bühnen stehen absolute Schwergewichte der Rockmusik: Linkin Park und Iron Maiden führen das diesjährige Line-up als Headliner an. Die beiden Bands füllen normalerweise allein schon ganze Stadien. Über drei Tage verteilt sind etwa 70 Konzerte geplant. Wie üblich treten die Künstler zeitversetzt an beiden Standorten auf.
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Wetterprognose für Rock am Ring und Rock im Park
Wer zum Rock am Ring in die Eifel reist, sollte wetterfeste Kleidung einpacken. Am Freitag (05.06.2026) dominieren Wolken bei lediglich 15 Grad, dazu kommt kräftiger Wind. Die Nächte werden noch kälter. Auch der Samstag (06.06.2026) präsentiert sich grau und frisch. Erst am Sonntag klettern die Temperaturen auf bis zu 20 Grad, dann zeigt sich auch häufiger die Sonne. "Der Wind kann in der Eifel bis zu 40 Kilometer pro Stunde erreichen", warnt Klimatologe Karsten Brandt gegenüber der "Bild". Gefährlich sei das zwar nicht, dennoch empfiehlt er allen Campern, ihre Zelte besonders sorgfältig zu sichern. Regenschauer können jederzeit auftreten.
Deutlich angenehmer gestaltet sich das Wetter beim Rock im Park. Der Freitag startet freundlich mit Temperaturen um die 22 Grad. Am Samstag sind sogar bis zu 24 Grad möglich, immer wieder bricht die Sonne durch die Wolken. Allerdings müssen sich auch die Besucher in Nürnberg auf mögliche Schauer und Gewitter einstellen. Der Sonntag zeigt sich wechselhaft bei etwa 20 Grad. Trotz der milderen Tagestemperaturen sollten Festivalbesucher warme Kleidung für die Nächte einpacken – diese werden sehr frisch.
Entwarnung nach Unwettersorgen
Die Befürchtungen vor schwerem Unwetter haben sich nicht bewahrheitet. Die am Donnerstag noch drohenden Sturmböen und Tornados sind laut Wetterexperten zum Festivalstart gebannt. Diplom-Meteorologe Dominik Jung rät gegenüber "Bild": "Festival-Fans brauchen am Wochenende beides im Gepäck: Sonnenbrille und Regenjacke." Ein anhaltendes Regenchaos sei nach aktuellem Stand jedoch nicht zu erwarten. Die Erinnerungen an das Vorjahr sind bei vielen noch präsent: Damals verwandelte sich das Gelände in Nürnberg durch wiederholte Regenfälle zeitweise in eine Schlammlandschaft. Ein kurzes Gewitter könne beide Festivals zwar zwischendurch treffen, ein Dauerunwetter drohe aber nicht.
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