Sommer startet mit Unwetter-Knall: Gewitterfront rollt über Deutschland - Wetterdienst warnt vor Hagel und Starkregen
Zum Start in den meteorologischen Sommer verabschiedet sich die Hitze aus Deutschland. Statt Sonne satt erwarten viele Regionen Gewitter, Starkregen und sogar Hagel. Meteorologen warnen vor lokalem Unwetterpotenzial.
Von news.de-Redakteurin Anika Bube - Uhr
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- Die Hitzewelle ist vorbei – deutlich kühlere Luft erreicht Deutschland
- Ab Dienstag drohen kräftige Gewitter, Starkregen und Hagel
- Zum Wochenende könnte sich die Wetterlage wieder beruhigen
Der meteorologische Sommer startet mit einem deutlichen Wetterumschwung. Nach der ungewöhnlich intensiven Hitzewelle kündigt sich eine wechselhafte Woche mit spürbarer Abkühlung an. "Das Hochdruckgebiet der vergangenen Tage zieht nach Osteuropa ab, während vom Atlantik feuchtwarme Luft nach Deutschland strömt, die für die kommenden Tage typisch ist", erklärt Meteorologe Dominik Jung gegenüber der "Bild". Statt Freibadwetter erwarten die Menschen in Deutschland nun Regenschauer, Gewitter und regional sogar Hagel. Die Temperaturen pendeln sich auf einem für Anfang Juni normalen Niveau ein.
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Der Wochenstart präsentiert sich zunächst von seiner freundlichen Seite. Ein leichter Zwischenhocheinfluss sorgt am Montag (01.06.2026) für einen Mix aus Sonne und Wolken über weiten Teilen Deutschlands. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) ist die Gewitterwahrscheinlichkeit nur gering. Vereinzelte Schauer können sich im östlichen und zentralen Mittelgebirgsraum sowie zwischen Alpen und Vorland entwickeln. Im Südwesten und an den Küsten zeigt sich dagegen häufig die Sonne. Die Höchstwerte liegen zwischen 19 und 27 Grad. In den Mittelgebirgen werden etwa 20 Grad erreicht, im Flachland und Süden bis zu 23 Grad. Sommerliche 25 Grad sind nur noch am Oberrhein möglich. Ein mäßiger West- bis Nordwestwind begleitet den Tag, der mitunter leicht böig ausfallen kann.
Tiefdrucktrog sorgt für Unwetter-Alarm in Deutschland
Die Ruhe währt jedoch nur kurz: Bereits am Dienstag (02.06.2026) verschlechtert sich die Wetterlage deutlich. Von Westen her nähert sich ein Tiefdrucktrog aus Frankreich und bringt schauerartige Regenfälle mit sich. Im Nordwesten und Westen setzen die Niederschläge ein und greifen im Tagesverlauf auf den Südwesten und die Mitte über. Der DWD warnt vor kräftigen Gewittern mit Unwetterpotenzial. Besonders im Westen und Südwesten können heftige Niederschläge niedergehen. In Gewitternähe besteht die Gefahr von Sturmböen. Die Temperaturen erreichen an den Küsten und in der Eifel nur noch etwa 20 Grad, sonst sind 22 bis 27 Grad möglich. "Ab Mittwoch, spätestens Donnerstag wird es auch regional kräftige Niederschläge mit Starkregen geben", warnt Klimatologe Karsten Brandt gegenüber der "Bild". Möglich sind bis zu 30 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde, Windböen bis 85 km/h sowie Hagelkörner von bis zu drei Zentimetern.
In der Nacht zum Mittwoch verlagern sich die teils gewittrigen Regenfälle langsam in den Norden und die Osthälfte Deutschlands. Gebietsweise drohen Starkregen und Sturmböen. Nordöstlich der Elbe bleibt es zunächst noch trocken, während im Westen die Niederschläge nachlassen und Auflockerungen einsetzen.
Am Mittwoch (03.06.2026) selbst ziehen die schauerartigen Regenfälle von der Mitte in den Nordosten weiter. Im Westen zeigen sich ab dem Nachmittag vermehrt trockene Abschnitte. Die Höchstwerte erreichen nur noch 17 bis 23 Grad, im Süden stellenweise lediglich 17 Grad. Der Donnerstag (04.06.2026) bringt erneut eine Zweiteilung: Während im Osten und Südosten bei heiterem Wetter bis zu 26 Grad möglich sind, dominieren im Westen zahlreiche Schauer und kurze Gewitter. Am Freitag (05.06.2026) setzt sich das wechselhafte Muster fort mit Temperaturen zwischen 17 und 24 Grad.
Hoffnung auf Wetterberuhigung am Wochenende
Die Prognose für das kommende Wochenende gestaltet sich noch schwierig. Die anhaltende Tiefdrucklage erschwert eine genaue Vorhersage. Einige Wettermodelle deuten jedoch auf eine Entspannung der Situation hin. Am Samstag könnten die Schauer allmählich nachlassen und die Sonne sich häufiger zeigen. Lediglich im Süden und Osten besteht noch ein Gewitterrisiko. Die Temperaturen steigen voraussichtlich auf 18 bis 24 Grad. Der Sonntag verspricht nach aktuellem Stand deutlich freundlicher zu werden. Bei überwiegend sonnigem Wetter sind Höchstwerte zwischen 20 und 26 Grad möglich. In der Oberrheinebene könnten sogar bis zu 30 Grad erreicht werden. Nur in Alpennähe bleibt ein gewisses Gewitterrisiko bestehen. Ab der darauffolgenden Woche rechnet der DWD mit heiterem bis wechselnd bewölktem Wetter und sommerlich warmen Temperaturen. Über dem Bergland sind dann örtlich wieder Schauer und Gewitter möglich.
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