Kriminalität: Rattengift: Erpressung bei Babynahrung-Hersteller Hipp
Unbekannte wollen Hipp erpressen. Wie die Polizei in Österreich auf die kriminelle Drohung reagiert und was Verbraucher wissen müssen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Unbekannte erpressen den Babynahrungshersteller Hipp nach Angaben österreichischer Behörden mit einer Rattengiftdrohung. Betroffen seien insgesamt drei Supermärkte in Österreich und Tschechien, berichtete die österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (Ages) am Samstagabend.
Das Unternehmen hatte bereits am Freitagabend sein gesamtes Sortiment in Österreich aus den Spar-Supermärkten zurückgerufen. "Der Verzehr eines solchen Gläschens kann lebensgefährlich sein", warnte es. Ein Hipp-Sprecher sprach von einem "externen kriminellen Eingriff".
Die österreichischen Spar-Supermärkte hatten vorsichtshalber alle Hipp-Produkte aus den Regalen genommen. Wie Ages nun mitteilte, war von der Drohung "nach derzeitigem Erkenntnisstand" eine Spar-Filiale in Eisenstadt betroffen, ebenso wie zwei Tesco-Filialen in Tschechien. Die manipulierten Gläschen sollen mit weißem Aufkleber und rotem Kreis gekennzeichnet worden sein. Unter den sichergestellten Gläschen in Österreich sei kein manipuliertes Produkt gewesen, berichtete die Polizei im Bundesland Burgenland.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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