Donald Trump: Wut gegen Fürsprecherin - US-Präsident jammert nach Schelte von Meloni
In Italiens Ministerpräsidentin Meloni hatte Trump eine Fürsprecherin. Nach seiner verbalen Attacke gegen den Papst stellt sie sich gegen ihn. Der Republikaner reagierte wütend und teilte gegen die Regierungschefin aus.
Erstellt von Sabrina Böhme - Uhr
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- Giorgia Meloni verpasst Donald Trump nach Papst-Angriff eine Schelte
- US-Präsident wütet gegen Italiens Regierungschefin
- Trump jammert über fehlende Hilfe: Meloni unterstütze ihn nicht im Iran-Krieg
Nachdem Donald Trump Papst Leo XIV. verbal angegriffen hatte, reagierte Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Sie kritisierte die Attacke des US-Präsidenten scharf. Der Republikaner reagiert nun in einem Interview mit der Zeitung "Corriere della Sera" ungehalten.
Donald Trump attackiert Giorgia Meloni nach Papst-Schelte
In dem Telefoninterview wütete Trump gegen Meloni. "Sie ist es, die inakzeptabel ist, weil es ihr egal ist, ob der Iran eine Atomwaffe hat und Italien in zwei Minuten in die Luft sprengen würde, wenn er die Möglichkeit dazu hätte", sagte Trump der Zeitung. Dem Papst hatte Trump vorgeworfen, eine "schreckliche" Außenpolitik zu betreiben. Er wolle keinen Papst, der es in Ordnung finde, dass der Iran eine Atomwaffe besitze, schrieb er auf der Plattform Truth Social. Offensichtlich hatte sich Leo mit seinen Appellen für ein Ende der aktuellen Kriege den Zorn des Weißen Hauses zugezogen. Leo machte später deutlich, sich nicht einschüchtern zu lassen. Meloni nannte Trumps Worte dann "inakzeptabel". Sie fügte hinzu: "Ich habe meine Solidarität mit dem Papst zum Ausdruck gebracht und tue dies weiterhin", sagt sie in einem von "Clash Report" auf der Plattform X geteilten Video.
Italian PM Meloni stands up to Trump:
— Clash Report (@clashreport) April 14, 2026
The statements, particularly about the Pope, were unacceptable.
I have expressed and continue to express my solidarity with the Pope. pic.twitter.com/UkGOW7tu0A
Trump enttäuscht: US-Präsident bekommt im Iran-Konflikt keine Hilfe von Meloni
Trump zeigte sich in dem nach Angaben des "Corriere della Sera" telefonisch abgehaltenen Interview überhaupt enttäuscht von Meloni. "Ich bin schockiert über sie. Ich dachte, sie hätte Mut. Ich habe mich geirrt", sagte er. Sie leiste "keinerlei Hilfe, um Öl zu beschaffen", warf Trump ihr mit Blick auf den Konflikt mit dem Iran vor. Er könne sich nicht vorstellen, dass dies den Italienern gefalle.
Immer wieder kritisiert Trump internationale Partner, dass sie sich nicht aktiver im Iran-Krieg einbringen. Streitpunkte waren unter anderem die Nutzung von Militärstützpunkten sowie eine Mission zur Öffnung der Straße von Hormus. Meloni ihrerseits lehnte mit Blick auf den Iran-Krieg von Anfang an eine italienische Beteiligung ab. Zuletzt hatte Italien auch US-Flugzeugen die Landung auf einem Stützpunkt auf der Mittelmeerinsel Sizilien verweigert.
Sie waren Verbündete: Meloni gilt als Trump-Fürsprecherin
Italiens rechte Ministerpräsidentin zählt in Europa eigentlich zu den Regierungschefs, die einen guten Draht zu Trump haben. Meloni hatte immer wieder versucht, als Brückenbauerin zwischen der EU und der Trump-Regierung zu agieren. Trump wiederum lobte die Politikerin mehrfach. Unter anderem nannte er sie "unglaublich" und eine "sehr erfolgreiche Politikerin".
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bos/news.de/dpa
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