Hillary Clinton: "Das ist einfach eine Schande" - Ex-First-Lady rechnet mit Donald Trump ab

Donald Trumps Drohungen machen Hillary Clinton wütend. In einer TV-Sendung kritisiert die frühere First Lady den US-Präsidenten scharf. Sie fordert, dass der Republikaner zur Rechenschaft gezogen werden soll.

Von news.de Redakteurin - Uhr

Hillary Clinton will, dass Donald Trump für seine Aussagen und Taten zur Rechenschaft gezogen wird. (Foto) Suche
Hillary Clinton will, dass Donald Trump für seine Aussagen und Taten zur Rechenschaft gezogen wird. Bild: picture alliance/dpa | Sebastian Christoph Gollnow
  • Hillary Clinton verurteilt Trumps Drohungen gegen den Iran und Papst Leo XIV.
  • Ex-First-Lady bezeichnet das Verhalten des US-Präsidenten als "Schande"
  • Die frühere Außenministerin fordert, dass Trump zur Rechenschaft gezogen wird

Für seine jüngsten Drohungen auf seiner Plattform Truth Social sollte Donald Trump zur "Rechenschaft" gezogen werden. Das fordert Hillary Clinton in der Sendung "Morning Joe" (MS Now). Die ehemalige US-Außenministerin findet deutliche Worte und erklärt, wieso der US-Präsident für seine Beiträge verantwortlich gemacht werden sollte.

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Hillary Clinton rechnet nach Trumps Drohungen mit US-Präsidenten ab

In der Morgenshow äußerte sich Hillary Clinton am Telefon zu zwei Beiträgen des US-Präsidenten. Die beiden Moderatoren sprachen sie auf Trumps Androhung am Ostersonntag an, die iranische Bevölkerung auszulöschen. Als weiteres Beispiel nannten sie ein KI-generiertes Bild, das den Republikaner als Arzt zeigt. "Krieg, besonders von einem amerikanischen Präsidenten, hat echte Konsequenzen", sagte Hillary Clinton und fand gleich zu Beginn weitere klare Worte. "Schaut euch nur die letzte Woche und die wirren Tiraden auf Trumps Social-Media-Account an – das ist einfach eine Schande."

Ex-First-Lady fordert Trump muss zur Rechenschaft gezogen werden

Im weiteren Gespräch betonte sie, dass die westliche Zivilisation eine "echte Bedeutung" hat. "Sie handelt von unseren Werten, unseren Institutionen." Immer wieder fällt der Begriff "Verantwortlichkeit". Bei dem Begriff gehe es ihr in erster Linie nicht darum, "Menschen für ihre begangenen Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen, sondern vielleicht darum,
sie an einem Maßstab zu messen, der die amerikanische Demokratie, die Rechtsstaatlichkeit und unser Verhalten sein sollte." Es gehe auch nicht um Gesetze, sondern um die Normen, denen die Menschen folgen würden -"und all das wird vom Präsidenten gebrochen", erklärt Clinton. Dennoch hält sie es für wichtig, Menschen wie Trump zur Rechenschaft zu ziehen, "damit sie nicht zu Autokraten und Diktatoren werden. Und darum, wie sie uns nicht rücksichtslos in Kriege und wahnwitzige Angriffe auf den ersten amerikanischen Papst führen."

Nach dem Telefonat in der Live-Sendung teilte die frühere First Lady einen Ausschnitt des Gesprächs auf der Plattform X. Sie will "darüber reden", nachdem Trump ihrer Meinung nach "völlig ausgerastet" sei.

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