Raubtier-Attacke in Hamburg-Altona: Blutiger Angriff mitten in der Stadt - Wolf beißt Frau ins Gesicht

Ein Wolf mitten in der Großstadt – und dann wird es blutig: In Hamburg-Altona greift ein Raubtier eine Frau an und verletzt sie schwer. Zwei Tage lang sorgt der Vierbeiner für Angst, bis die Polizei ihn spektakulär stoppt.

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Mitten in Hamburg hat ein Wolf eine Frau attackiert. (Foto) Suche
Mitten in Hamburg hat ein Wolf eine Frau attackiert. Bild: Adobe Stock/AB Photography
  • Wolf greift in Hamburg-Altona eine Frau an und verletzt sie schwer im Gesicht
  • Tier irrt zwei Tage lang durch mehrere Stadtteile – von Blankenese bis St. Pauli
  • Polizei zieht den erschöpften Wolf aus der Alster am Jungfernstieg

Was für eine Szene, die sich wie aus einem Thriller anhört: Ein Wolf streift durch Hamburg – und greift plötzlich an! In Altona wird eine Frau Opfer des Raubtiers, erleidet schwere Gesichtsverletzungen. Die Stadt steht unter Schock, während das Tier weiter umherirrt. Erst am Abend endet die dramatische Jagd mitten im Herzen Hamburgs.

Wolf-Angriff in Hamburg-Altona: Frau schwer verletzt

Der Vorfall ereignete sich am Montagabend gegen 19 Uhr in der Nähe der IKEA-Filiale an der Großen Bergstraße. Nach bisherigen Erkenntnissen attackierte der Wolf eine Frau und fügte ihr schwere Verletzungen im Gesicht zu. Sie musste umgehend in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei bestätigt den Vorfall gegenüber "RTL" mit den Worten: "Am heutigen Abend kam es erneut zu einer Wolfssichtung im Hamburger Stadtgebiet, bei der in Altona nach ersten Erkenntnissen eine Frau verletzt wurde." Über den genauen Gesundheitszustand der Frau ist bislang nichts bekannt.

Zwei Tage Ausnahmezustand in Hamburg

Schon seit dem Wochenende sorgte das Tier für Unruhe im Westen der Stadt. Erste Sichtungen gab es zunächst am Falkensteiner Ufer sowie in Othmarschen. Auch rund um den S-Bahnhof und sogar an einer Grundschule wurde der Wolf gemeldet. Zunächst herrschte Unsicherheit: Ist es wirklich ein Wolf? Der Experte Norman Stier von der Technischen Universität Dresden wertete das Bildmaterial aus und bestätigte schließlich den Verdacht.

Am Montag häuften sich die Hinweise: Das Tier wurde schließlich sogar in St. Pauli und am Messegelände gesichtet – mitten im urbanen Raum.

Wolf mit einer Schlinge aus dem Wasser gezogen

Am späten Montagabend gelang es Beamten der Bereitschaftspolizei schließlich, das Tier am Jungfernstieg zu stellen. Der Wolf versuchte zu entkommen und sprang dabei in die Binnenalster. Die Polizisten zogen das erschöpfte Raubtier mit einer Schlinge aus dem Wasser.

Anschließend wurde der Wolf gesichert und in einer Transportkiste untergebracht. Ein hinzugezogener Jäger übernahm das Tier und brachte es aus der Hamburger Innenstadt. Damit endete die zweitägige Suchaktion durch das Stadtgebiet. Laut Polizei wurde der Wolf "entkräftet in der Alster schwimmend festgestellt" und betäubt.

Warum war der Wolf in der Stadt?

Bei dem eingefangenen Tier handelt es sich nach Erkenntnissen der Behörden um einen noch recht jungen Wolf. Experten vermuten, dass er von seinem ursprünglichen Rudel verstoßen wurde und sich auf der Suche nach einer neuen Familie befand. Solche Wanderungen über weite Distanzen sind typisch für die Ausbreitung von Wölfen in Deutschland.

Die weiteren Entscheidungen über den Verbleib des Tieres liegen nun bei der zuständigen Umweltbehörde. "Weitere Auskünfte über den Verbleib des Wolfs übernimmt ab morgen die zuständige Umweltbehörde", teilte die Polizei mit.

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