Schule: Polizeieinsätze wegen eskalierter Feiern von Berliner Abiturienten
Hunderte Jugendliche und junge Erwachsene treffen sich an verschiedenen Orten in der Hauptstadt, um ihr Abitur zu feiern. Das sorgt nicht nur für Lärm.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Freiluftpartys mit vielen Hundert Berliner Abiturienten in ihren Mottowochen sind an mehreren Stellen in der Hauptstadt so eskaliert, dass die Polizei eingegriffen hat. Dabei kam es auch zu Angriffen auf Polizisten, beschädigten Polizeiwagen und mehreren Festnahmen, wie die Beamten mitteilten.
Auf einer großen Wiese am Planetarium in Prenzlauer Berg kamen am Freitagabend bis zu 1.000 Jugendliche zusammen. Die Polizei habe Lärm, laute Musik und eine zunehmende Vermüllung durch leere Flaschen festgestellt und die feiernden Abiturienten angesprochen. Nach Flaschenwürfen und gezündeten Böllern räumte die Polizei den Bereich.
Fünf Jugendliche oder junge Erwachsene wurden wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs sowie tätlichen Angriffs vorübergehend festgenommen. Die Polizei ermittelte in 15 Fällen wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung sowie Taschendiebstahls.
600 Jugendliche am U-Bahnhof
In Schöneberg versammelten sich am U-Bahnhof Rathaus Schöneberg gegen 21.00 Uhr rund 600 Jugendliche, wie die Polizei mitteilte. Auch hier wurden Polizisten angegriffen. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung.
Die Zeitung "B.Z." berichtete, für die Treffen sei über das Internet als "Abi-Flashmob" geworben worden. Schon seit vergangenem Montag habe es in manchen Grünanlagen täglich Feiern gegeben, bei denen große Müllberge und Scherben hinterlassen worden seien. In der letzten Schulwoche vor den Abitur-Prüfungen organisieren Schüler an vielen Schulen Mottowochen mit täglich wechselnden Verkleidungen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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