Markus Söder News: Söder: Bundesregierung tut zu wenig für Urlauber in Nahost

Zehntausende Urlauber sitzen inmitten der Eskalation im Nahen Osten fest. Mittlerweile fliegt die Bundesregierung deutsche Staatsbürger aus. Doch Söder meint: Da geht noch mehr.

Erstellt von - Uhr

Markus Söder, CSU-Vorsitzender und bayerischer Ministerpräsident, gibt eine Pressekonferenz. (Foto) Suche
Markus Söder, CSU-Vorsitzender und bayerischer Ministerpräsident, gibt eine Pressekonferenz. Bild: picture alliance/dpa | Peter Kneffel

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wirft der schwarz-roten Bundesregierung Versäumnisse bei der Rückholung in Nahost gestrandeter deutscher Touristen vor. "Das ist mir noch alles ein bisschen zu wenig. Das könnte noch verstärkt werden. Es sind zu wenig Maschinen im Einsatz", sagte Söder dem Sender Welt TV.

Die Bundesregierung solle prüfen, ob sie nicht auch mit Bundeswehrmaschinen helfen könne. Der Anfang der Rückholaktion sei zäh gewesen, nun laufe sie an. "Ich finde, das noch mehr passieren kann." Die oberste Pflicht eines Staates sei es, die eigenen Bürger zu schützen und ihnen in Krisensituationen zu helfen.

Tausende sitzen weiter fest

"Wir sind indirekt natürlich in diesem Krieg involviert, weil unsere deutschen Urlauber betroffen sind", so Söder.

Nach Ausbruch der Angriffe auf den Iran sind Zehntausende deutsche Touristen in Nahost gestrandet. Mittlerweile sind erste Evakuierungsflüge der Bundesregierung ausgeflogen, auch 500 Kreuzfahrtgäste sollten am Donnerstag ausreisen können. Viele sitzen jedoch weiterhin fest.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Panorama":

Noch mehr Nachrichten über Markus Söder lesen Sie hier.

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.