Unwetter-Warnung im Februar 2026: Neuschnee-Alarm bis in tiefe Lagen - Winter-Zugabe vor Frühlingsumschwung
Bevor der Frühling in Deutschland anklopft, liefert der Winter eine schneereiche Zugabe ab: Laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes sind bis zu zehn Zentimeter Neuschnee auch in tiefen Lagen zu erwarten, auf den Straßen herrscht Glatteis-Alarm.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Winter-Zugabe im Februar 2026: Neue Schneefälle bis in tiefe Lagen
- Wetter aktuell: Deutscher Wetterdienst warnt vor Glatteis-Gefahr
- Frühling steht vor der Tür: Zweistellige Temperaturen schon am Wochenende möglich
Winterfans kommen dieser Tage voll auf ihre Kosten, während die Geduld von Frühlingsfanatikern auf eine harte Probe gestellt wird. Tief "Yael" sorgt am Morgen des 19. Februar 2026 für teils unwetterartige Schneefälle in weiten Teilen Deutschlands. Von Nordrhein-Westfalen über Hessen und Rheinland-Pfalz bis nach Ostbayern rieseln die Flocken bis in tiefe Lagen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte.
Neuschnee-Alarm bis in tiefe Lagen: Deutscher Wetterdienst warnt vor massivem Schneefall
Bis zum Vormittag rechnen die Meteorologen mit Neuschneemengen von bis zu fünf Zentimetern, regional auch um zehn Zentimeter. In den Staulagen der Mittelgebirge können innerhalb von sechs Stunden sogar unwetterartige 20 Zentimeter zusammenkommen. Der DWD hat für weite Landesteile Wetterwarnungen der Stufen 1 und 2 herausgegeben. Wetterexperte Dr. Karsten Brandt von Donnerwetter.de appelliert: "Wer unterwegs ist, sollte mehr Zeit einplanen, mehr Vorsicht walten lassen." Der Norden und hohe Nordosten bleiben von den größeren Schneemengen verschont.
40 Zentimeter Schnee in den Alpen möglich laut DWD-Prognose - Warnung vor Glätte
Besonders heftig dürfte es den Vorhersagen zufolge den Alpenraum treffen: Bis zum Vormittag des 20. Februar prognostiziert der DWD dort 15 bis 30 Zentimeter Neuschnee. Westlich des Inns können in Staulagen sogar rund 40 Zentimeter fallen. Zusätzlich zur Schneelast droht vielerorts Glatteis. In Baden-Württemberg und Bayern treffen Schnee und Regen auf gefrorene Böden, warnt der Wetterdienst. Diese Kombination macht die Straßen besonders tückisch. Thorsten Kaluza von der Wettervorhersagezentrale des DWD erklärt: "Bis Donnerstagabend ist die Warnlage in der Mitte dann überstanden, wohingegen im Süden Bayerns dafür bis weit in die Nacht zum Freitag hinein einiges an Neuschnee fällt." Autofahrer und Pendler müssen sich auf erhebliche Behinderungen einstellen.
Glätte-Unfälle auf zahlreichen Straßen bei Winter-Comeback
Die winterlichen Verhältnisse fordern bereits ihren Tribut im Straßenverkehr. Im Schwarzwald geriet ein Lastwagen auf einer mit Schneematsch bedeckten Bundesstraße bei Titisee-Neustadt ins Rutschen. Das schwere Fahrzeug durchbrach die Leitplanke und stürzte einen Abhang in ein Waldstück hinab. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Laut Polizei hatte er bei einem Überholmanöver die Kontrolle verloren. Die Bergung soll im Laufe des Tages beginnen – die Beamten rechnen mit erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Auch in Südosthessen häufen sich seit den frühen Morgenstunden die Unfallmeldungen. Das zuständige Polizeipräsidium berichtet von Fahrzeugen, die quer auf der Fahrbahn stehen oder in Straßengräben gerutscht sind.
Frühlingswetter löst den Winter ab: Zweistellige Temperaturen am Wochenende erwartet
Doch die Kältewelle hat bald ein Ende. Bereits am Freitag (20.02.2026) lassen die Schneefälle nach und es wird spürbar wärmer. Der DWD prognostiziert dann Temperaturen zwischen einem und vier Grad Celsius, in Rheinnähe sogar bis zu acht Grad Celsius. Lediglich im Nordosten hält sich leichter Dauerfrost. Das Wochenende vom 21. und 22. Februar bringt dann fast frühlingshafte Verhältnisse: Am Samstag klettern die Höchstwerte im Westen und Südwesten auf sieben bis 13 Grad Celsius. Der Sonntag soll noch etwas milder werden. Nur im Nordosten bleibt es zunächst kühler. Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q-met fasst zusammen: "Deutschland taut auf." Sein Kollege Dr. Karsten Brandt ergänzt: "Die Kälte wird nach Polen und Weißrussland vertrieben."
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loc/news.de/dpa
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