Kriminalität: Block-Prozess: Mitarbeiterin von Security als Zeugin geladen

Nach der Entführung der Block-Kinder aus Dänemark soll eine Securityfirma das Haus der Mutter in Hamburg bewacht haben. Im Prozess um die Rückholaktion will das Gericht dazu eine Zeugin befragen.

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Im Hamburger Prozess um die Entführung der Block-Kinder soll am Montag (9.00 Uhr) eine Mitarbeiterin einer Hamburger Security-Firma als Zeugin aussagen. Der Geschäftsführer dieser Firma ist wegen Beihilfe zur Kindesentführung angeklagt. Der 58-Jährige soll nach der Rückholung der beiden jüngsten Kinder vom Wohnort ihres Vaters in Dänemark dafür gesorgt haben, dass das Haus der Mutter in Hamburg abgeschirmt wurde und die Kinder nicht flüchten konnten.

Seine Verteidigerin Gül Pinar hatte bereits zum Auftakt des Prozesses am Landgericht im vergangenen Juli erklärt, ihren Mandanten treffe keine Schuld. Er habe davon ausgehen müssen, dass das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht für die Kinder bei der Mutter gelegen habe. Er sei von Christina Blocks Vater, dem Gründer der gleichnamigen Steak-House-Kette Eugen Block (85), lediglich beauftragt worden, die Familie gegen "den medialen Andrang zu schützen".

Christina Block (52) ist angeklagt, die Entführung ihrer beiden jüngsten Kinder in Auftrag gegeben zu haben. Der damals zehnjährige Sohn und die 13-jährige Tochter sollen in der Silvesternacht 2023/24 von einer israelischen Sicherheitsfirma gewaltsam nach Süddeutschland gebracht worden sein. Von dort holte die Mutter sie nach Hamburg. Am 5. Januar 2024 entschied das Hanseatische Oberlandesgericht, dass die beiden Kinder zu ihrem Vater nach Dänemark zurückkehren müssen.

Es gibt fünf weitere Angeklagte. Am vergangenen Donnerstag hatte die Strafkammer einen Verhandlungstermin kurzfristig wegen der Erkrankung eines Prozessbeteiligten aufgehoben.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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