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Unwetter-Alarm zum Monatswechsel: Schwerpunkt verlagert sich! Experten warnen HIER vor Tornados 

Zum Monatswechsel fährt der Sommer Achterbahn! Während die Temperaturen über die 30-Grad-Marke klettern, strömt Kaltluft nach Deutschland. Meteorologen warnen vor einer brenzligen Wetterlage.

Kurz vorm Wochenende drohen Deutschland schwere Unwetter. Bild: AdobeStock / Tryfonov

Der Sommer fährt weiterhin Achterbahn. Während das Quecksilber zunächst über die 30-Grad-Marke klettert, stellt sich die Wetterlage jedoch schon bald um. Tief Tina lässt nämlich nicht nur die Temperaturen purzeln, sondern droht auch mit einer großen Unwetterlage.

Unwetter-Alarm am 30.06.2022: Kaltluft entfacht zwei Gewitter-Fronten - Meteorologen warnen vor Gewitter, Starkregen und Hagel

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet, zeigt sich der Donnerstag (30.06.2022) überwiegend sonnig. Die Temperaturen steigen im Tagesverlauf auf 27 bis 33 Grad. Am Nachmittag ändert sich die Wetterlage jedoch gravierend. Einströmende Kaltluft sorgt für explosives Wetter. Sobald die unterschiedlichen Luftmassen aufeinander treffen, droht Unwettergefahr. "Bis 15 Uhr sind am Donnerstag nur dunkle Wolken ganz im Westen zu sehen", heißt es von "weather.com". Schon wenige Stunden später drohen extrem schwere Gewitter. Betroffen sind zunächst die Regionen vom Niederrhein bis nach Köln und Bonn. Laut Meteorlogen müsse mit Starkregen, Hagel und Sturmböen gerechnet werden. Doch dabei bleibt es nicht: Die Gewitterlinie breitet sich. Am Abend soll sich die Unwetterfront bereits von Bielefeld bis nach Stuttgart erstrecken. Der Höhepunkt soll um 19 Uhr erreicht werden. Zusätzlich bildet sich eine weitere Gewitterlinie im Westen.

Achtung, Tornados möglich! Jetstream befeuert Konvergenzlinie

Zwar lassen die Unwetter in der Nacht zum Freitag ab und die Konvergenzlinie verliert an Stärke, doch am Freitag soll sie durch Sonneneinstrahlung wieder aktiv werden. Die Unwetterfront soll dann bereits Osten der Bundesrepublik erreicht haben. Schon am Vormittag sollen die ersten Gewitter drohen. Auch Starkregen und Hagel seien möglich.

Die Lage soll sich am Nachmittag jedoch dramatisch verschärfen. Tief Tina hat sich bereits so sehr verschoben, dass der Jetstream nach Deutschland gelenkt wird. Dieser schiebt nicht nur die kühle Luft sehr schnell nach Osten sondern auch die beiden Gewitterlinien, die sich im Westen am Donnerstag gebildet haben. Dadurch drohen starke Windscherungen. Zudem können Gewitterzellen in Rotation geraten, heißt es bei "weather.com". Und weiter: "Ab Freitagmittag herrscht im Osten erhöht Tornado-Gefahr. In Gewitternähe kann es sehr gefährlich werden." Aus aktueller Sicht soll die Gefahr aber bereits gegen 18 Uhr vorbei sein.

Schwerpunkt verschiebt sich! HIER drohen schwere Unwetter

Der Unwetter-Schwerpunkt verschiebt sich im Tagesverlauf immer weiter in den Osten. Ein breiter Streifen von Hamburg bis München rollt über Deutschland. Es drohen Starkregen, Hagel und Gewitter. Die ganz schweren Unwetter drohen jedoch erst in Polen, heißt es von "weather.com".

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/bos/news.de