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Sonnensturm-Warnung aktuell: Experten warnen: Sonnenwind versetzt Erde am Donnerstag einen Schlag

Regelmäßig schleudert die Sonne geladene Teilchen in den Weltraum. Trifft eine solche Sonnenplasma-Wolke auf die Erde, kann ein Sonnensturm ausgelöst werden. Der nächste könnte am 17.03.2022 möglich sein. Alle Informationen zu aktuellen Sonnensturm-Warnungen finden Sie hier.

Alle aktuellen Sonnensturm-Warnungen im Überblick. Bild: AdobeStock / Jürgen Fälchle

Unablässig feuert die Sonne geladene Teilchen in den Weltraum. Diesen kontinuierlichen Teilchenstrom nennt man Sonnenwind. Wenn durch eine Explosion auf der Sonnenoberfläche jedoch deutlich mehr Sonnenplasma ins All geschleudert wird und dieses auf die Erde kracht, droht ein Sonnensturm. Die Folgen können fatal sein.

Warnung vor Sonnensturm! So gefährlich ist das Weltraumwetter für die Menschheit?

Voraussetzung für einen Sonnensturm ist eine Sonneneruption, bei der kurzzeitig deutlich mehr Teilchen aus einem begrenzten Gebiet auf der Sonnenoberfläche in den Weltraum strömen. Wissenschaftler bezeichnen den Ausstoß einer Plasmawolke bei einer Sonneneruption als koronalen Massenauswurf (CME). Eine Plasmawolke benötigt ungefähr ein bis zwei Tage bis zur Erde. Sobald sie auf unseren Planeten trifft, stören die geladenen Teilchen das Erdmagnetfeld. Man spricht daher bei einem Sonnensturm auch von einem geomagnetischen Sturm.

Blackouts! Experten warnen vor DIESEN Folgen

Ein Sonnensturm kann für das Leben auf der Erde fatale Folgen haben. Starke Stürme können nicht nur Satelliten, Stromnetze sowie drahtlose Kommunikationsverbindungen stören sondern sogar komplett zerstören. Bei großen Ereignissen könnte es sogar Internet-Blackouts geben. Der bisher größte wissenschaftlich beobachtete Sonnensturm traf vor mehr als 160 Jahren die Erde. Beim Carrington-Ereignis im Jahr 1859 krachte ein Sonnensturm mit einer Geschwindigkeit von mehr als 2.000 Kilometern pro Sekunde auf die Erde. Damals konnte man Polarlichter sogar in Rom, Havanna und sogar auf Hawaii sehen. In Nordeuropa und Nordamerika wurde in Telegrafenmasten eine so hohe Spannung induziert, dass die Papierstreifen in den Empfängern durch Funkenschlag in Brand gesetzt wurden. Glücklicherweise sind schwere Sonnenstürme nur äußerst selten. Schwächere Stürme treten hingegen häufiger auf.

Lesen Sie auch:Internet-Apokalypse und Co! Ab DIESER Warnstufe drohen Blackouts.

Sonnensturm-Warnungen aktuell - Alle Informationen im News-Ticker

+++ 16.03.2022: CME rast auf Erde zu! Sonnensturm am 17. März 2022 möglich +++

Nachdem ein Sonnensturm am Wochenanfang für Polarlichter in Norddeutschland gesorgt hat, warnt "spaceweather.com" bereits vor dem nächsten Weltraumwetterereignise, das der Erde gefährlich werden könnte. Demnach rast derzeit eine CME durchs All. Da Sonnenplasma könnte der Erde am 17.03.2022 einen "empfindlichen Schlag" versetzen. Kleinere geomagnetische Stürme der Klasse G1 seien möglich.

+++04.03.2022: Experten warnen vor geomagnetischen Sturm am Samstag +++

Wie "spaceweather.com" berichtet, ist am Wochenende ein kleiner geomagnetischer Sturm möglich. Demnach nähert sich derzeit ein Sonnenwindstrom der Erde, der voraussichtlich am 5. März 2022 auf das Erdmagnetfeld treffen wird.

+++ 13.02.2022: Warnung aktualisiert! G1-Sonnensturm am Valentinstag möglich +++

Mittlerweile wurde die Sonnensturm-Warnung angepasst. Laut "spaceweather.com" sind am 14.02.2022 geomagnetische Stürme der G1-Klasse möglich. Rund um den Polarkreis seien dann Polarlichter sichtbar.

+++11.02.2022: Experten warnen vor Sonnensturm am 13. Februar 2022 +++

Wie "spaceweather.com" meldet, ist am 13. Februar 2022 ein geomagnetischer Sturm der Klasse G1 möglich. Derzeit strömt eine Plasmawolke mit einer Geschwindigkeit von über 500 km/s aus einem äquatorialen Loch in der Sonnenatmosphäre. Schwere Auswirkungen werden nicht erwartet. Bis zum Valentinstag könnten jedoch arktische Polarlichter sichtbar sein.

+++ 09.02.2022: Sonnensturm holt 40 Starlink-Satelliten vom Himmel +++

Obwohl die US-Wetterbehörde NOAA vor einem Sonnensturm am 04.02.2022 warnte, beförderte eine Falcon-9-Rakete am vergangenen Donnerstag 49 Starlink-Satelliten in den Orbit. Doch als der geomagnetische Sturm einschlug, wurden knapp 80 Prozent zerstört.Die betroffenen Satelliten sollen wieder in die Erdatmosphäre eintreten und konstruktionsbedingt "absterben". Es sollen keinerlei Trümmer entstehen, die auf die Erde krachen könnten. Außerdem versicherte SpaceX, dass die zerstörten Satelliten kein Kollisionsrisiko für andere Satelliten darstellen.

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bua/news.de

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