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Diskriminierung in Australien: Schule schockt mit neuen Regeln! IHNEN droht der Rauswurf

Eine australische Privatschule schockiert gerade mit diskriminierenden Regeln. Sie verurteilt Homosexualität und Transgender-Menschen. Wer sich nicht an die Vorgaben hält, wird rausgeworfen. Das sorgt für Entsetzen.

Eine australische Schule verurteilt Homosexualität und Transgender-Menschen. (Symbolfoto) (Foto) Suche
Eine australische Schule verurteilt Homosexualität und Transgender-Menschen. (Symbolfoto) Bild: AdobeStock/ Larisa

Eine private christliche Schule in Australien sorgt gerade mit diskriminierenden und homophoben Regeln für Schlagzeilen. Wie zuerst "ABC.au", berichtete, müssen Eltern vor der Einschulung einen Elternvertrag unterschreiben, der Homosexuelle und Transgender-Menschen verurteilt

Schule schockt mit Diskriminierung von Homosexuellen und Trans-Personen

In dem "Neuen Eltern-Vertrag" des Citipointe Christian College werden unter anderem "homosexuelle und bisexuelle Handlungen" verurteilt.Diese Akte seien "von Gott verurteilt" und "zerstören menschliche Beziehungen und die Gesellschaft", heißt es weiter. Denn Geschlechtsverkehr dürfen nur Ehepartner miteinander haben, meint die Schule. Zudem setzen sie Homosexualität mit Inzest und Pädophilie gleich.

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Weiterhin diskriminiert die christliche Schule auch Transgender-Menschen. Sie schreibt, dass das Geschlecht eines Menschen bei der Geburt festgelegt wird. Schüler:innen müssen sich mit dem Geschlecht identifizieren, "das ihnen von Gott gegeben wurde." Wer diese Regel missachtet könnte von der Schule fliegen. Eltern müssen diesen Vertrag definitiv unterschreiben, sonst dürfen sie ihre Kinder nicht auf diese Schule schicken.

Menschenrechtskommission bezeichnet Vertrag als Diskriminierung

Ihr Vertrag sorgt - verständlicherweise - für Entrüstung. Scott McDougall, Chef der Menschenrechtskommission von Queensland, bezeichnet die Vorgabe, einen Trans-Menschen dazu zu zwingen, nach dem biologischen Geschlecht behandelt zu werden, als Diskriminierung. "Schulen können sich nicht mit Verträgen von ihrer Verantwortung unter Anti-Diskriminierungs-Richtlinien freisprechen."

Schule hält diskriminierende Regeln trotz Kritik bei

In einer Pressemitteilung schrieb die Schule zwar, dass sie die Identität und das Geschlecht der Schüler:innen akzeptiert, aber sie beharrt weiterhin auf den Regeln. Eltern, die damit nicht einverstanden sind, können ihre Kinder ja auf eine andere Schule schicken, wie aus der Mitteilung hervorgeht.

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/hos/news.de

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