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Leichenfund in Haar bei München: Vermisste Frau (62) verwest in Tonne gefunden - Senior (75) festgenommen

Horror-Fund im oberbayerischen Haar: In einem Keller ist die verweste Leiche einer 62-jährigen Frau entdeckt worden. Die sterblichen Überreste wurden in einer Tonne versteckt. Jetzt vermeldete die Polizei eine Festnahme.

Nach dem Fund einer verwesten Frauenleiche in Haar bei München ermittelt eine Mordkommission (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa | Carsten Rehder

In der oberbayerischen Gemeinde Haar, nur einen Katzensprung von München entfernt, ist ein grausiger Fund gemacht worden. Im Keller eines Gebäudes ist der verweste Leichnam einer Frau entdeckt worden. Offenbar wurde die weibliche Person Opfer eines Gewaltverbrechens - jetzt ermittelt eine Mordkommission.

Leichenfund in Haar bei München: Verweste Frau in Tonne versteckt aufgefunden

Über den Leichenfund wurde die Münchner Polizei am 27. Januar 2022 per Notruf informiert. Die Beamten fanden die stark verweste Frauenleiche in einer Tonne vor. Bei der Toten handele sich sich Polizeiangaben zufolge um eine erwachsene Frau, die keines natürlichen Todes starb. Einer ersten Obduktion zufolge deute alles darauf hin, dass die Frau an Verletzungen nach "Beibringung spitzer Gewalt" gestorben sei.

Mordkommission ermittelt: Frau in Oberbayern fiel Gewaltverbrechen zum Opfer

Wie lange die Frauenleiche schon in der Tonne versteckt im Keller verweste, wann die Frau umgebracht wurde und wer ihr die tödlichen Verletzungen beibrachte, wurde seitens der Polizei ebenso wenig kommentiert wie die Identität der Toten. Konkrete Erkenntnisse zu einem möglichen Tatablauf sowie zum Hintergrund und Motiv gebe es bislang noch keine konkreten Erkenntnisse, hieß es.

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Verweste Frauenleiche in Tonne entdeckt - Polizei nimmt Verdächtigen fest

Nach dem Fund einer verwesten Frauenleiche in Haar bei München hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Bei dem Mann handle es sich um einen 75 Jahre alten Deutschen, teilten die Ermittler am 31. Januar 2022 mit. Die getötete Frau sei 62 Jahre alt und nach bisherigen Erkenntnissen die Lebenspartnerin des Verdächtigen gewesen, sagte Stephan Beer, Leiter der Münchner Mordkommission. Seit vergangenem Sommer sei die Frau vermisst worden.

Die Polizei hatte ihre Leiche am vergangenen Donnerstag in einem frei zugänglichen Keller eines psychiatrischen Klinikums gefunden. Eine Obduktion am Freitag ergab, dass die Frau Schnitt- und Stichverletzungen hatte.

Vor dem Fund der Leiche hatte ein Zeuge den 75-Jährigen an einer Mülltonne außerhalb des Gebäudes hantieren sehen. Später entdeckten Polizisten im Keller des Gebäudes die verweste Leiche zwischen Plastiksäcken, Umzugskartons und einem Spannbetttuch, wie Beer schilderte. Außerdem nahmen die Einsatzkräfte den Verdächtigen fest, der in unmittelbarer Nähe vom Fundort wohnte. Zur dem Verbrechen habe er sich bisher nicht geäußert.

Am Freitag erließ ein Ermittlungsrichter Haftbefehl gegen den 75-Jährigen, wie Anne Leiding von der Staatsanwaltschaft München I sagte. Der Haftbefehl laute auf Totschlag, da bisher kein Mordmerkmal ersichtlich sei. Dies könne sich im Laufe der Ermittlungen aber noch ändern, so die Sprecherin der Anklagebehörde. Nach Angaben von Beer ist der Verdächtige schon mehrfach durch Sexualstraftaten aufgefallen.

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loc/news.de/dpa