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Malikah Shabazz ist tot: Todesursache unklar! Tochter von Malcom X gestorben - Autopsie!

Bleibt ihr Tod ungeklärt? Malikah Shabazz, eine Tochter des ermordeten US-Bürgerrechtlers Malcom X, ist tot aufgefunden worden. Da die Todesursache bislang unklar ist, haben die Behörden eine Autopsie angeordnet.

Eine Tochter von Malcolm X (Foto) wurde tot in ihrem Haus in Brooklyn aufgefunden. Bild: picture alliance/dpa

Eine Tochter von Malcolm X wurde am Montag tot in ihrem Haus in Brooklyn aufgefunden, berichtet unter anderem die "New York Post". Demnach wurde Malikah Shabazz (56) von ihrer Tochter in ihrem Haus in Midwood entdeckt. Weshalb die Frau gestorben ist, bleibt zunächst völlig unklar. Die Polizei hat eine Autopsie angeordnet, um die Todesursache von Malikah Shabazz festzustellen.

Malikah Shabazz ist tot: Trauer nach Tod von Malcolm X-Tochter

"Ich bin zutiefst betrübt über den Tod von Malikah Shabazz", erklärte Bernice King, die Tochter von Martin Luther King Jr. in einem Beitrag auf Twitter. "Mein Herz ist bei ihrer Familie, den Nachkommen von Dr. Betty Shabazz und Malcolm X. Dr. Shabazz war mit Malikah und ihrer Zwillingsschwester Malaak schwanger, als Malcolm ermordet wurde.", heißt es dort weiter.

Malikah Shabazz und ihre Zwillingsschwester Malaak sind die jüngsten von sechs Töchtern von Malcolm X. Sie und ihre Tochter Bettih Shabazz wurden im Januar 2017 wegen Tierquälerei in Maryland verhaftet. Mehrere verletzte Hunde wurden unter "unmenschlichen Bedingungen" in einem gestohlenen Lastkraftwagen gefunden, den die beiden fuhren.

Malcolm X: Mutmaßliche Mörder nach fast 60 Jahren plötzlich freigesprochen

Malcolm X war erst in der vergangenen Woche in den Schlagzeilen, nachdem zwei der verurteilten Mörder des verstorbenen Bürgerrechtlers - Muhammad Aziz und der verstorbene Khalil Islam - vom Vorwurf des Mordes freigesprochen worden waren. Darüber berichtete unter anderem die "New York Times".

Aziz und Islam verbrachten jeweils etwa zwei Jahrzehnte im Gefängnis für die Ermordung von Malcolm X am 21. Februar 1965 im Audubon Ballroom in Washington Heights. Beide wurden in den 1980er Jahren auf Bewährung entlassen. Das Duo und ein dritter Mann, Mujahid Abdul Halim, wurden im März 1966 des Mordes für schuldig befunden und einen Monat später zu lebenslanger Haft verurteilt.

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rut/news.de