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Medikamenten-Nebenwirkung: Gefährliche Cholesterinsenker? Auf DIESE Symptome sollten Sie achten

Statine kommen in einigen Cholesterinsenkern vor. Doch die Medikamente können schwere Nebenwirkungen haben. Deshalb sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen. Bei einigen Symptomen droht sogar Lebensgefahr.

Cholesterinsenker können eine schwere Nebenwirkung haben. (Symbolfoto) Bild: AdobeStock/fizkes

Viele Menschen müssen täglich Cholesterinsenkende Medikamente einnehmen. Vielen ist nicht bewusst, dass ein Wirkstoff gefährliche Folgen für die Gesundheit mit sich bringen kann, wie der britische "Express" berichtet, kann die Einnahme nämlich

Muskelzerfall (Rhabdomyolyse) als Nebenwirkung von Cholesterinmedikamenten

Laut Experten des Zentrums für Krankheitskontrolle und -prävention (CDC) kann es durch Satine, die in der Standardtherapie bei Fettstoffwechselstörungen als Cholsterinsenker eingesetzt werden, zu einerRhabdomyolyse kommen. Dabei werden Muskelfasern zersetzt. Dieser Muskelzerfall ist im Urin zu erkennen. Sollte der Urin dunkel sein und Tee oder Cola ähneln, könnte das auf diese Nebenwirkung hinweisen. Die Folgen der Erkrankung können schwerwiegend sein.

Statine-Nebenwirkungen! DIESE schweren Folgen treten auf

  • Nierenschäden
  • Nierenversagen
  • Krampfanfälle
  • Muskelkrämpfe
  • Schmerzen
  • Übelkeit
  • Schwäche- oder Müdigkeitsgefühle
  • Erbrechen
  • Dauerhafte körperliche Beeinträchtigung
  • Tod

Betroffene sollten bei diesen Warnzeichen sofort einen Arzt aufsuchen, rät die CDC. Durch einen spezifischen Bluttest, der die Menge an Muskelprotein (Kreatinkinase) im Blut misst, kann festgestellt werden, ob es sich um eineRhabdomyolyse handelt.

Wie gefährlich ist die Einnahme von Statinen wirklich?

Dass Statine solche lebensbedrohlichen Komplikationen auslösen können ist selten, sagt die Mayo Klinik. Im Durchschnitt liegt das Risiko bei etwa 1,5 von 100.000 Personen. "Wenn Sie nach Beginn der Einnahme eines Statins mäßige oder starke Muskelschmerzen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt", schreibt die CDC auf ihrer Webseite. Rechtzeitig erkannt lasen sich Langzeitfolgen vermeiden. In mittelschweren Fällen kann eine intravenöse Flüssigkeitszufuhr erforderlich sein, um die Muskelproteine und Elektrolyte auszuschwemmen. Mögliche Organschäden an Nieren oder Herzrhythmusstörungen werden dabei ständig überwacht.

Neben Statinen gibt es noch weitere Ursachen für den Muskelzerfall. Dazu gehören beispielsweise illegale Drogen wie Kokain, übermäßiger Alkoholkonsum, , Trauma, Gifte oder Infektionen. Auch einige Medikamente können Muskelfasern zerstören. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Kreatin- und Ephedrinmedikamente
  • Lipidsenker (Statine, PCSK9-Hemmer)
  • Neuroleptika
  • Tokolytika
  • MAO-Hemmer
  • Amphotericin B
  • Isotretinoin
  • Succinylcholin
  • Barbiturate

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bos/news.de

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