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Scharia-Strafe in Indonesien: Bis zur Ohnmacht! Frau wegen Fremdgeh-Sex öffentlich ausgepeitscht

Vor aller Augen wird eine Frau in Indonesien mit Peitschenhieben nach Scharia-Recht für ein "Verbrechen" bestraft. Die Frau hatte außerehelichen Geschlechtsverkehr. Dafür bekommt sie bis zur Besinnungslosigkeit die Peitsche zu spüren.

Eine Frau wurde in Indonesien für außerehelichen Sex ausgepeitscht. Bild: picture alliance/dpa (Symbolbild)

Schockierende Bilder aus der Stadt Banda Aceh in Indonesien zeigen eine Frau, die während einer brutalen Scharia-Bestrafung für ein "Verbrechen" öffentlich ausgepeitscht wird und vor Schmerzen zusammenbricht. Der Frau wurde vorgeworfen, dass sie außerehelichen Sex vollzogen habe. Über den grausamen Vorfall berichtet aktuell der britische "Daily Star".

Frau und Liebhaber nach Fremdgeh-Sex zu Peitschen-Strafe verurteilt

Die namentlich nicht genannte Frau wurde zusammen mit ihrem Liebhaber zu 17 Peitschenhieben verurteilt. Die Bestrafung wurde von einem Scharfrichter (Algojo) durchgeführt, der von Kopf bis Fuß in einen braunen Mantel gehüllt war und seine Identität durch eine Maske verbarg.

Die Frau, die traditionelle islamische Kleidung trug, wurde mit einem Bambusrohr ausgepeitscht. Auf den Bildern ist zu sehen, wie sie bei der Bestrafung qualvoll zu Boden sinkt. Ihr Partner wurde bei der gleichen Gelegenheit gefoltert und starrte trotzig ins Publikum, als der Rohrstock auf und ab ging. Aceh ist die einzige indonesische Provinz in der die Scharia gilt, also die radikale Rechts-Auslegung des heiligen Buches des Islam, des Koran.

Peitschenstrafe nach Scharia-Recht: 150 Hiebe für Homosexualität

Die schwersten Strafen - zum Beispiel für Homosexualität - können dort bis zu 150 Peitschenhiebe umfassen. Häufig werden die Opfer während der Bestrafung ohnmächtig oder müssen anschließend ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Im Jahr 2018 verpflichtete sich die lokale Regierung, ihre Politik der öffentlichen Prügelstrafe zu beenden und erklärte, dass künftige Auspeitschungen stattdessen in Gefängnissen stattfinden würden. Doch trotz dieser Ankündigung ist die Zahl der öffentlichen Auspeitschungen und Prügelstrafen tatsächlich gestiegen, berichtet die "Daily Mail".

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rut/fka/news.de