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Zimmerpflanzen-Pflege: So gefährlich sind weiße Flecken auf Pflanzenerde

Weiße Flecken auf Pflanzenerde können mehrere Ursachen haben. Sie können sowohl für die Zimmerpflanze als auch für den Menschen gefährlich werden. Was Sie im Ernstfall machen können und wie Sie die unansehnliche Flecken verhindern, erfahren Sie hier.

Weiße Flecken auf Blumenerde sind nicht nur eklig, sondern können auch gefährlich werden. Bild: AdobeStock / Martina

Weiße Flecken auf der Erde von Zimmerpflanzen sehen nicht nur unschön aus, sondern können unter Umständen auch gefährlich für die Gesundheit werden. Doch was sind die Ursachen dafür? Und wie kann man sich schützen?

Kalk oder Schimmel? Daher stammen die weißen Flecken auf Blumenerde

Sollten Sie weiße Flecken auf der Erde in Blumentöpfen entdecken, kann das mehrere Gründe haben. Ist das Substrat trocken, sind die weißen Ablagerungen ein Indiz für zu kalkhaltiges Gießwasser. Gießt man dauerhaft mit zu hartem Wasser, können gelbe Flecken auf den Blättern der Pflanzen auftauchen. Der Kalkstein auf der Erde lässt sich ganz einfach verhindern: Setzen Sie die Pflanze zunächst in frische Erde und lassen Sie das Wasser vor dem Gießen nun einfach durch einen Kalkfilter laufen. Und schon löst sich das Problem.

So beugen Sie Schimmel auf Pflanzen-Substrat vor

Doch leider handelt es sich in den meisten Fällen bei den weißen Flecken um Schimmel. Dieser entsteht meist durch Staunässe, wenn zu oft gegossen wird oder die Struktur des Substrats nicht stimmt. Ist die Erde zu nass, bilden sich recht schnell Schimmelpilze. Pflanzenbesitzer:innen sollten ihre Schützlinge dann sofort aus dem Topf holen und die Wurzeln auf faule Stellen kontrollieren. Nun muss der Wurzelballen abtrocknen, bevor Sie ihn wieder in den Topf stellen. Zuvor entfernen Sie unbedingt die Erde mit den weißen Schimmelflecken. Um erneut Staunässe zu verhindern, sollten Sie Ihr Gießverhalten anpassen.

Lungenentzündung, Nierenprobleme und Allergien! So gefährlich ist Schimmel auf Blumenerde

Zwar ist der Schimmel auf der Blumenerde für Menschen mit einem gesunden Immunsystem nicht gefährlich, aber für geschwächte Personen können die Pilzsporen schwerwiegende Folgen haben. Im schlimmsten Fall droht eine Aspergillus-Lungenentzündung, eine Nasennebenhöhlen-Entzündungen oder auch Nieren- sowie Kreislaufprobleme. Allergiker:innen sollten ebenfalls Vorsicht walten lassen.

Anika Bube lebt mit fast 100 Pflanzen zusammen. Für news.de findet sie seit fast sieben Jahren die kuriosesten Meldungen im Netz. Am liebsten schreibt sie über Nachhaltigkeit, Lifestyle, Popkultur und zur Entspannung auch mal über Trash-TV.

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bua/fka/news.de

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