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Brutale Morde in Mexiko: Gequält, ermordet, verstümmelt! Drogenkartelle metzeln Feinde nieder

Im mexikanischen Bundesstaat Michoacán toben die Kriege zwischen verfeindeten Drogenkartellen: Im Abstand weniger Tage wurden die Leichen von 14 Männern entdeckt, die gefoltert, ermordet und verstümmelt wurden.

Die Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Drogenbanden in Mexiko halten die örtliche Polizei in Schach. Bild: picture alliance/dpa/Sicherheitsamt Michoacan | ---

Sie wurden brutal gefoltert, ermordet und verstümmelt: Im mexikanischen Bundestaat Michoacán sind die Leichen von mehr als einem Dutzend Männern entdeckt worden. Die Polizei geht einem Bericht von "The Rio Times" davon aus, dass es sich bei den Getöteten um Opfer von rivalisierenden Drogen-Kartellen handelt.

Krieg zwischen Drogenkartellen eskaliert: 14 Männer gefoltert, erstickt und verstümmelt

Die ersten sechs Mordopfer, die deutliche Anzeichen schwerer Misshandlungen auswiesen, wurden bereits in der vergangenen Woche entdeckt. Den bemitleidenswerten Opfern wurden die Gliedmaßen abgetrennt. Einer gerichtsmedizinischen Expertise zufolge wurden die sechs Männer offenbar durch Ersticken getötet. Im Rahmen von Obduktionen sollen die Leichen eingehender untersucht werden, hieß es kurz nach Auffinden der Leichen.

Nur Tage später gingen die schockierenden Schlagzeilen aus Mexiko weiter: Weitere acht Leichen wurden von Schüssen durchsiebt unweit der Stadt Cotija entdeckt. Die Leichen seien "9news.com.au" zufolge mit militärischer Tarnkleidung ausgestattet gewesen, eine Identifizierung habe noch nicht stattgefunden.

Drogen-Krieg in Mexiko: Verfeindete Kartelle gehen über Leichen

Morde im Zuge von Kartell-Rivalitäten sind in Mexiko trauriger Alltag: Immer wieder geraten mit Marihuana und Methamphetaminen handelnde Drogengangs aneinander und tragen ihre Kämpfe durch Verbrechen wie Folter oder Mord aus. Zuletzt hätten die Tötungsdelikte im mexikanischen Drogenmilieu zugenommen, da die Kartelle Revierstreitigkeiten immer hitziger austrügen. Besondere Brennpunkte seien die Regionen von Tierra Caliente, Costa und Bajio.

Während der mexikanische Drogenkrieg an der Basis aufflammt, sitzen die mächtigen Drogenbosse des Landes hinter Schloss unter Riegel. Joaquin Guzman, besser bekannt als "El Chapo" beispielsweise, ist seit fünf Jahren in einem US-amerikanischen Hochsicherheitsgefängnis, doch sein Sinaloa-Kartell beherrscht den Rauschgiftmarkt weiter. Vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika blüht der Drogenhandel: Allein im vergangenen Jahr wurden in den USA 26.000 Kilogramm Kokain sichergestellt - in den ersten vier Monaten des Jahres waren es bereits mehr als 28.000 Kilogramm.

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loc/news.de