20.07.2021, 12.43 Uhr

Horror-Virus-Tod: Mann stirbt nach Infektion mit Affen-B-Seuche

Wie gefährlich kann dieses Virus für den Menschen werden? Einem Medienbericht zufolge ist ein Tierarzt in China verstorben, nachdem er sich mit der Affen-B-Seuche angesteckt hat. Droht uns schon die nächste tödliche Pandemie?

Einem Medienbericht zufolge ist ein Tierarzt in China verstorben, nachdem er sich mit der Affen-B-Seuche angesteckt hat. Bild: picture alliance/dpa (Symbolbild)

Droht uns da schon die nächste tödliche Virus-Pandemie? Nachdem chinesische Behörden den ersten menschlichen Todesfall durch das schreckliche Affen-B-Virus bestätigt haben, steigt die Sorge darüber, dass der Menschheit schon die nächste Horror-Seuche heimsuchen könnte. Noch schlimmer: Der Tod eines Tierarztes wird erst jetzt publik - gestorben sei der Mann allerdings schon im vergangenen Mai. Welche Bedrohung kommt da nun auf uns zu?

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Neuer Todes-Seuche aktuell: Mann stirbt an Affen-B-Virus

Das sogenannteAffen-B-Virus ist eine Form von Herpes, die normalerweise nur bei Primaten auftritt, beim Menschen jedoch Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Muskelschmerzen und Blasenbildung verursachen kann. Das chinesische Zentrum für Krankheitskontrolle und -prävention (CCDC) teilte dem russischen Staatsmedium "RT" zufolge mit, dass der 53-jährige Tierarzt im Mai starb, nachdem er im Rahmen seiner experimentellen Forschung zwei tote Primaten seziert hatte, bei denen es sich vermutlich um Makaken handelte.

Laut dem US-amerikanischen Zentrum für Krankheitskontrolle und -prävention (CDC) ist es "extrem selten", dass Menschen mit dem Virus infiziert werden, das laut CDC "schwere Hirnschäden oder den Tod verursachen kann, wenn man sich nicht sofort behandeln lässt".

Tierarzt tot durch Infektion mit Affen-B-Virus: Seuche springt auf Menschen über

Dem Bericht zufolge zeigte der Mann nach der Arbeit an den Tieren Symptome des Virus und starb schließlich in einem Krankenhaus. Das CCDC warnte jeden, der an Primaten forscht, dass man potenziell durch die Infektion geschädigt werden könnte, die bisher nur sehr selten von Affen auf Menschen übergesprungen sei. In einem Bericht im "CCDC Weekly Journal" heißt es: "Zoonotische BV-Infektionen haben hauptsächlich Primaten-Tierärzte, Tierpflegepersonal oder Laborforscher in Nordamerika betroffen. Vor 2021 gab es jedoch keine tödlichen oder auch nur klinisch sichtbaren BV-Infektionen in China."

Mit der Feststellung, dass das Affen-B-Virus "eine potenzielle zoonotische Bedrohung für die Berufstätigen darstellen könnte", wird in dem Bericht nun erklärt, dass es notwendig ist, bakterielle und virale Infektionen bei Rhesus-Primaten, die für den Laborgebrauch entwickelt wurden, zu beseitigen und die Kontrollen der Tiere und Laborarbeiter in China zu erhöhen.

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rut/news.de