07.07.2021, 16.42 Uhr

Gruppenvergewaltigung in Leipzig: Sex-Bestien vergewaltigen Frau - Polizei sucht Zeugenhinweise

In den Abendstunden des 8. Juni 2021 kam es in Leipzig zu einer abscheulichen Sexualstraftat. Eine Frau wurde von mehreren Männern bedrängt und vergewaltigt. Nun sucht die Polizei nach Zeugen, um das Verbrechen aufzuklären.

Nach einer Gruppenvergewaltigung in Leipzig sucht die Polizei nach drei Sexverbrechern (Symbolbild). Bild: picture alliance / Patrick Seeger/dpa | Patrick Seeger

Einen Monat liegt die Gruppenvergewaltigung bereits zurück - nun soll ein öffentlicher Zeugenaufruf der sächsischen Polizei helfen, die Sexverbrecher zur Strecke zu bringen!

Gruppenvergewaltigung in Leipzig: Polizei jagt drei Sex-Verbrecher

Es war der 8. Juni 2021, der Dienstag vor dem Eröffnungsspiel der Fußball-Europameisterschaft, als eine Frau im Zentrum von Leipzig einer Gruppe von Sexverbrechern in die Hände fiel. Wie die Polizei Leipzig mitteilte, ereignete sich das Sexualverbrechen in den Abendstunden des 8. Juni 2021, als Tatzeit wird der Zeitraum zwischen 19.30 und 20.00 Uhr angegeben. Drei bislang nicht identifizierte Täter zerrten die Frau, die aus Richtung Innenstadt auf der Kurt-Schumacher-Straße unweit des Leipziger Hauptbahnhofes in stadtauswärtiger Richtung lief, auf ein verlassenes Grundstück in Höhe der Hausnummer 12. Dort wurde die Frau im Rahmen einer Gruppenvergewaltigung sexuell missbraucht.

Polizei Leipzig veröffentlicht Täterbeschreibungen nach Gruppenvergewaltigung in Kurt-Schumacher-Straße

Die Geschädigte zeigte die Vergewaltigung erst verzögert bei der Polizei an;Zweifel daran, dass die Vergewaltigung tatsächlich stattgefunden habe, gebe es den Beamten zufolge nicht. Aus Gründen des Opferschutzes wurden keine weiteren Angaben gemacht. Nun hoffen die Ermittler, durch Hinweise aus der Bevölkerung den Sexverbrechern auf die Spur zu kommen und ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Folgende Personenbeschreibung der mutmaßlichen Vergewaltiger hat die Polizei veröffentlicht.

Vergewaltiger mit Zeugenaufruf gesucht: Wer kennt diese Sex-Monster?

Einer der Täter sei zwischen 30 und 40 Jahre alt und etwa 1,80 Meter groß. Er habe der Zeugenbeschreibung zufolge dunkle Haut und dunkle Augen sowie einen dunklen Teint, der dem arabischen Phänotyp entspräche. Zum Tatzeitpunkt trug der Mann ein dunkles Basecap mit dem Schirm nach hinten auf dem Kopf sowie eine dunkle Mund-Nase-Bedeckung, ein dunkles T-Shirt und eine dunkle Hose sowie Flip-Flops ohne Strümpfe.

Der zweite Sextäter wird als ebenfalls zwischen 30 und 40 Jahre und 1,80 Meter groß mit dunklen Augen und dunkler Hautfarbe beschrieben. Zum Zeitpunkt des sexuellen Übergriffs trug der Mann wie seine Mittäter einen dunklen Mundschutz und war mit einem dunklen Basecap, einem langärmligen T-Shirt sowie mit Jeans und dunklen Schuhen bekleidet. Zudem trug er eine silberne Kette mit großen runden Gliederteilen, wie der Personenbeschreibung der Polizei zu entnehmen ist.

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Der dritte Täter, nach dem im Zuge der Gruppenvergewaltigung vom 8. Juni 2021 gesucht wird, seit mit etwa 1,85 Metern etwas größer als seine Komplizen gewesen. Der Mann, der gebrochenes Deutsch sprach und zwischen 30 und 40 Jahren alt sei, habe ebenfalls dem arabischen Phänotyp entsprechend dunkle Augen und dunkle Haare gehabt. Auffällig seien stark behaarte Arme gewesen. Der Mann trug ein dunkles Basecap, einen dunklen OP-Mundschutz sowie ein dunkelblaues Shirt, das auf der linken Brustseite mit einer lachenden gelben Sonne verziert war. Zudem trug der Täter eine Jeanshose mit einem braunen Gürtel und einer silberglänzenden Schnalle.

Polizei bittet um Mithilfe bei Ermittlungen zu Gruppenvergewaltigung in Leipzig

Um die Sex-Monster von Leipzig dingfest zu machen, benötigen die Ermittler Hinweise aus der Bevölkerung. Wer zum Tatzeitpunkt die beschriebenen Männer gesehen hat und Angaben zu deren Identität oder Aufenthaltsort machen kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Leipzig unter der Rufnummer 0341 - 9664 6666 in Verbindung zu setzen. Zudem sind die Ermittler auf Bild- oder Videomaterial angewiesen, das Personen zum Tatzeitpunkt am Tatort und im weiteren Umfeld angefertigt haben könnten.

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loc/news.de/dpa

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