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06.07.2021, 07.46 Uhr

Messerattacke in Hof: Zoff mit Reisegruppe! Busfahrer (63) mit Taschenmesser getötet

In Oberfranken legte eine polnische Reisegruppe in der Nacht zu Dienstag eine Pause ein. Dann kam es am Bahnhof in Hof plötzlich zum Streit. Der Busfahrer (63) wurde dabei mit einem Taschenmesser schwer verletzt. Er starb noch vor Ort.

In Hof ist ein Busfahrer nach einer Messerattacke gestorben. Bild: AdobeStock / m.mphoto

Bei einer Messerattacke in Oberfranken ist ein 63 Jahre alter Busfahrer am frühen Dienstagmorgen tödlich verletzt worden. Die Hintergründe sind derzeit noch unklar.

Messerattacke in Hof: Busfahrer mit Taschenmesser schwer verletzt

Der Mann war mit einer polnischen Reisegruppe unterwegs und hatte am Bahnhof von Hof eine Pause eingelegt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Dabei seien mehrere Fahrgäste mit einem 43 Jahre alten Mann in Streit geraten. Als dieser einen Reisenden angriff und leicht verletzte, ging der Busfahrer dazwischen. Dabei soll der 43-Jährige den Busfahrer mit einem Taschenmesser schwer verletzt haben.

Tatverdächtig! 43-jähriger Deutscher aus Sachsen festgenommen

Der 43 Jahre alte Deutsche aus Sachsen werde derzeit vernommen, sagte ein Polizeisprecher. Im Laufe des Tages sollte er voraussichtlich vor einen Haftrichter kommen. Die Kriminalpolizei befragte außerdem mit Hilfe von Dolmetschern einige der Fahrgäste, die Zeugen des Angriffs geworden waren.

Zu dem Streit war es nach Angaben der Ermittler gekommen, als die polnische Reisegruppe mit den zwei Bussen am Bahnhof in Hof eine Pause gemacht hatte. Einige der Fahrgäste rauchten auf dem Gehsteig neben den Bussen. Dabei seien mehrere Fahrgäste mit dem 43-Jährigen in Streit geraten, der sich in der Nähe aufhielt.

Busfahrer noch vor Ort gestorben

Nach dem Messerangriff floh er zu Fuß. Eine Streife konnte ihn aber noch in der Nähe des Tatorts fassen. Die Reisenden setzten direkt nach der Attacke einen Notruf ab und leisteten Erste Hilfe. Ein Notarzt konnte dem 63-Jährigen aber nicht mehr helfen. Er starb noch am Tatort. Die Hintergründe des Streits waren zunächst unklar.

Die Polizei sperrte den Tatort weiträumig ab. Spezialisten der Kriminalpolizei sicherten Spuren. Ein Bus konnte nach Angaben der Polizei seine Reise bereits fortsetzen. Wann der andere weiterfahren kann, war zunächst unklar.

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bua/fka/news.de/dpa

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