29.06.2021, 13.44 Uhr

Neuartiger Corona-Test: Gesichtsmaske diagnostiziert Covid-Erkrankung anhand des Atems

Gehören die aktuell gängigen Coronatests bald der Vergangenheit an? Wissenschaftler des MIT und der Harvard-Universität haben einen Corona-Test mittels Gesichtsmaske entwickelt. Die Maske soll das Virus anhand unseres Atems nachweisen.

Die Maske soll innerhalb von 90 Minuten ein zuverlässiges Testergebnis liefern. Bild: AdobeStock/ Evelien (Symbolbild)

Gehören PCR- und Antigen-Tests bald der Vergangenheit an? Ist der Nasen- und Rachenabstrich bald überflüssig? Ein neuer von Forschern des Massachusetts Institut of Technology (MIT) und der Harvard-Universität entwickelter Corona-Test lässt diese Hoffnung aufkeimen. Wie aktuell die britische "Daily Mail" berichtet, haben die Wissenschaftler eine Gesichtsmaske entwickelt, die das Virus innerhalb von 90 Minuten anhand des Atems eines Menschen erkennen kann. Doch wie soll DAS funktionieren?

Neuer Corona-Test: Gesichtsmaske diagnostiziert Covid-Erkrankung anhand des Atems

Laut "Daily Mail" baut der Test auf einer Technologie auf, die bereits beim Nachweis von Ebola und Zika Anwendung fand. Demnach sind in die Gesichtsmaske Komponenten eingebettet, die bei Aktivierung die Existenz von Coronapartikeln im Atem einer Person nachweisen können. Die Ergebnisse würden bereits nach nur 90 Minuten vorliegen, heißt es bei der "Daily Mail".

Wie funktioniert der Corona-Test mittels Gesichtsmaske?

"Wir haben im Wesentlichen ein ganzes diagnostisches Labor auf einen kleinen Sensor auf synthetischer Biologiebasis geschrumpft, der mit jeder Gesichtsmaske funktioniert und die hohe Genauigkeit von PCR-Tests mit der Geschwindigkeit und den geringen Kosten von Antigentests kombiniert", wird Co-Erstautor Dr. Peter Nguyen von der "Daily Mail" zitiert.

Wissenschaftler wollen Technologie auf andere Kleidungstücke anwenden

Mittels Wasser, welches in die Maske eingebettet ist, wird eine chemische Kettenreaktionen ausgelöst, anhand derer man erkennen kann, ob sich Covid-Partikel im Inneren der Maske befinden. Der nächste Schritt sei nun, die Sensoren auch in beispielsweise Laborkitteln zu verbauen, um herauszubekommen, ob die Person, die diesen anhatte, möglichweise Coronaviren ausgesetzt war. So könnte beispielsweise ein Patient bereits als infiziert diagnostiziert werden, ohne einen PCR-Test.

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fka/bua/news.de

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