07.05.2021, 10.11 Uhr

Misshandlung in Russland: Im Live-Stream! YouTuber schmettert Kopf von Model-Freundin gegen Tischkante

Was der YouTuber Mellstroy seiner Freundin angetan hat, ist abscheulich. Im Live-Stream soll er das Model misshandelt und seinen Kopf vor den Augen seiner Fans gegen eine Tischkante geschmettert haben.

Im Live-Stream wurde das Model brutal misshandelt. Bild: AdobeStock/ doidam10 (Symbolbild)

Ein abscheulicher Missbrauchsfall beschäftigt aktuell die Behörden in Moskau. Andrey Burim, auf YouTube bekannt unter dem Namen "Mellstroy", soll seine Model-Freundin Alena Efremova (21) brutal misshandelt haben.

Model im Live-Stream misshandelt: YouTuber vor Gericht

Wie aktuell der britische "Daily Star" berichtet, soll der 23-jährige Russe den Kopf des Models vor laufender Kamera gegen eine Tischkante geschmettert haben, während seine YouTube-Fans dabei zusahen. Als er damit fertig war, soll er die 21-Jährige am Hals gepackt und gewaltsam zur Seite geschoben haben. Für dieses Verbrechen wurde er nun angeklagt und musste am Mittwoch zur ersten Anhörung vor Gericht erscheinen.

Täter verspottet Opfer wegen lächerlicher Geldstrafe

Das Opfer forderte von seinem Peiniger Schmerzensgeld in Höhe von 10 Millionen Rubel (etwa 111.700 Euro). Ein Betrag, über den der YouTuber offensichtlich nur lachen kann. Nach der Anhörung verspottete er sein Opfer vor dem Gerichtsgebäude und erklärte gegenüber den anwesenden Journalisten: "Das ist ein zu kleiner Geldbetrag.Wenn sie 30 oder 40 Millionen verlangen würde, hätte ich bezahlt. Was habe ich überhaupt getan? Ich habe sie auf keinen Fall geschlagen. Ihre Behauptung einer Gehirnerschütterung besteht nur aus Worten."

Misshandeltes Model will weitere gewaltsame Übergriffe verhindern

Der Anwalt des Models verlangte die Inhaftierung von Andrey Burim. Das Gericht kam dem Antrag jedoch nicht nach, verfügte aber, dass der YouTuber Moskau bis auf Weiteres nicht verlassen darf. "Mellstroy hat mich letzte Nacht verprügelt und mich in seinem Stream öffentlich gedemütigt", erklärte Alena Efremova nach dem Angriff. Ich möchte nur, dass er dafür bestraft wird, damit es keiner [anderen] Person passiert."

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fka/sba/news.de

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