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Gefährlichste Inseln der Welt: Gift-Schlangen, Kannibalen, Atom-Gift - HIER sollten Sie keinen Urlaub machen

Hier sieht es zwar wahrhaft paradiesisch aus, allerdings ist es hier auch verdammt tödlich. Kannibalen, Gift-Schlangen und Atom-Gifte sorgen für akute Lebensgefahr. Auf diesen Inseln sollten Sie NIEMALS Urlaub machen.

Es sieht mag zwar paradiesisch aussehen, die hier ist es auch verdammt tödlich. (Symbolbild) Bild: Adobe Stock/ilker

Lange weiße Traumstrände, einsame Küsten und traumhaftes Sommerwetter: Es mag wie das Paradies klingen, doch es ist der pure Albtraum. Denn merken Sie sich: Nicht jede einsame Insel eignet sich auch als Urlaubsparadies. Tatsächlich sind einige der schönsten Inseln der Welt auch die tödlichsten, wie ein neuer TikTok-Trend zeigt. Das britische Nachrichten-Portal "Daily Star" hatte zuerst über die Horror-Inseln berichtet.

TikTok-User zeigen gefährlichste Inseln der Welt

In mehreren Social-Media-Beiträgen berichten Nutzer von einigen der gefährlichsten Inseln der Welt. Ganz oben der Liste steht aktuell die Ilha da Queimada, die etwa 33 Kilometer vor der Küste Brasiliens liegt. Der Spitzname der Insel, "Snake Island" deutet bereits darauf hin, was Besucher hier erwartet. Die Insel im Atlantischen Ozean ist demnach alles andere als bewohnbar - zumindest nicht für Menschen. Stattdessen sollen hier Tausende von Giftschlangen leben, von denen einige in der Lage sein sollen, einem das Fleisch von den Knochen zu schmelzen. Klingt ja nicht gerade paradiesisch.

Ilha da Queimada: Hier leben Schlangen, die einem das Fleisch von den Knochen schmelzen

Berichten zufolge kommen auf jeden Quadratmeter Land fünf Golden Lancehead Vipers (Insel-Lanzenotter). Dementsprechend hoch würde Zahl der auf der Insel lebenden Schlangen ausfallen. Allerdings ist die Behauptung, es lebten auf der Insel neun (nach anderen Quellen vier bis fünf) Giftschlangen pro Quadratmeter, ein Mythos oder Rechenfehler. Forschern zufolge besitzt die Insel-Lanzenotter wahrscheinlich das am schnellsten wirkende Gift aller Lanzenotter. Auf der nur 44 Hektar großen Insel tummeln sich nach Schätzungen etwa 3.000 bis 15.000 Exemplare. Wie viele Schlangen genau sich hier aufhalten, ist unklar.

Auf der Ilha da Queimada lebt seit mehr als einem Jahrhundert niemand mehr, nachdem ein Leuchtturmwärter von den Schlangen getötet wurde, die durch ein offenes Fenster eindrangen, so die Legende. Die brasilianische Marine hat allen Zivilisten untersagt, auf die Insel zu reisen - und das aus gutem Grund.

Kannibalen auf North Sentinel Island töten US-Missionar und indischen Fischer

Doch Ilha da Queimada ist längst nicht die einzige tödliche Insel auf der Welt. North Sentinel Island im Indischen Ozean ist ein weiterer trügerisch schöner Ort, der Ihr Leben in ernste Gefahr bringen könnte, wenn Sie jemals einen Fuß auf die Insel setzen würden. Es ist die Heimat eines Volksstammes, der die Insel seit mehr als 60.000 Jahren bewohnt - und sie mögen keine Gäste. Im Jahr 2018 soll der amerikanische Missionar John Chau, 26, von den Pfeilen des Stammes erschossen worden sein, als er versuchte, sie zum Christentum zu bekehren. Einheimische Fischer behaupten zudem, gesehen zu haben, wie die Stammesangehörigen (angeblich Kannibalen) seinen Körper wegschleppten, um ihn zu begraben. Im Jahr 2006 wurden auch zwei indische Fischer getötet, als ihr Boot in der Nähe der Insel trieb, während sie schliefen.

Giftparadies im Bikini-Atoll! Strahlung macht Inselparadies bis heute unbewohnbar

Ein weiteres Giftparadies ist das Bikini-Atoll im Pazifik, das nach dem Zweiten Weltkrieg vom US-Militär als Atomtestgelände ausgewählt wurde. Auf dem Korallenriff wurden unglaubliche 23 Bomben abgeworfen, darunter eine im Jahr 1954, die 1.100-mal größer war als die berüchtigte Atombombe von Hiroshima. Die Bewohner wurden vor Beginn der Tests umgesiedelt. Doch selbst mehr als 60 Jahre später ist die Rückkehr der Menschen nicht sicher. Die Vereinten Nationen warnen davor, dass das gesamte Wasser und die Lebensmittel in der Region durch Strahlung kontaminiert wurden.

Gruinard - die Anthrax-Insel Schottlands: Warum hier niemand hin darf

Auch die Insel Gruinard vor der Nordwestküste Schottlands eignet sich nicht unbedingt für Urlaubsreisen. Der auch als "Anthrax-Insel" bekannte Ort bekam seinen Namen, nachdem dort Leichen von Tieren abgeladen wurden, die für chemische Experimente verwendet wurden. Die winzige Insel ist verlassen, seit die britische Regierung sie zum Testen biologischer Waffen verwendet. Berichten zufolge wurden Schafe in Ställen auf der Insel untergebracht, während Wissenschaftler Anthraxbomben auf sie warfen, wodurch sie innerhalb weniger Tage qualvoll starben. Der Gift-Anteil auf der Insel wurde so tödlich, dass Gruinard fast 50 Jahre lang unter Quarantäne gestellt werden musste, bis 1986 ein Dekontaminationsversuch unternommen wurde, bei dem der Boden in 280 Tonnen Formaldehyd, verdünnt mit 2000 Tonnen Meerwasser, getränkt wurde.

Obwohl die Insel Gruinard offiziell als sicher bezeichnet wurde, sind viele Experten nicht überzeugt von der Sicherheit auf der Insel. "Ich würde nicht auf Gruinard spazieren gehen", sagte der Ausgrabungsexperte Dr. Brian Moffat 2001 gegenüber der BBC. "Wenn Anthrax in Soutra noch aktiv ist, gibt es keinen Grund anzunehmen, dass es nicht auch an neueren Fundorten überlebt hat. Es ist ein sehr widerstandsfähiges und tödliches Bakterium."

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sba/fka/news.de

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