23.04.2021, 09.17 Uhr

Junge stirbt an Unterernährung: Horror-Mutter lässt Baby mit Vegan-Diät verhungern

Diese Frau ist eine Gefahr für ihre Kinder! Damit sie kein "fettärschiges Kind" herumtragen müsse, setzt eine 28-Jährige ihr kleines Baby auf eine biblische Vegan-Diät. Das traurige Resultat: Der kleine Kameri stirbt an Unterernährung.

Eine Mutter hat ihr Baby verhungern lassen. Bild: AdobeStock / Simon Dannhauer (Symbolbild)

Als New Yorker Polizeibeamte nach einem Notruf am 30. Oktober 2020 den kleinen Kameri Garriques finden, können sie nur noch den Tod des kleinen Jungen feststellen. Wie sich im Laufe einer Untersuchung laut "New York Post" zeigt, ist das sieben Monate alte Kind vermutlich an Unterernährung gestorben.

Mutter lässt Baby mit biblischer Vegan-Diät verhungern

Jetzt rechtfertigte sich Carla Garriques, die 28-jährige Mutter des toten Jungen. Sie hat das Baby offenbar einer biblischen Vegan-Diät unterzogen. Da kann man sich schon fragen, wie es um den Geisteszustand der Frau bestellt ist, wenn sie laut "New York Post" mit der Bibel in der Hand erklärt hat, wie sie ihren Jungen ernährte: "Vegan bedeutet alles, was in dieser Bibel steht. Ich bin sehr weise. Ich bin sehr klug und ich lese meine Bibel", habe sie dem Blatt geschildert.

Die Bibel als Kochbuch? Da kann wohl wirklich nur noch der Herrgott helfen. "Am Ende des Tages war er Veganer", sagte Carla, und kommentierte dann ihr eigenes Gewicht. "Ich bin eine kleine Person. Ich wiege 45 Kilo. Ich bin keine fettärschige Frau, die ein fettärschiges Kind herumtragen wird". Die Großmutter des kleinen Kameri besteht darauf, dass der Junge zwar klein aber nicht unterernährt gewesen sei. Ein tödlicher Trugschluss.

Baby (7 Monate) stirbt nach Diät - Mutter angeklagt?

Die Mutter rechtfertigte sich ob der Diät für den Jungen: Sechsmal habe sie es mit Babynahrung probiert, stets habe sich das Kind eine Pilzerkrankung (Soor) zugezogen. "Er wurde nicht mit Bullshit gefüttert", sagte die Mutter. "Er wurde nicht mit Säuglingsnahrung gefüttert, in der Chemikalien enthalten sind". Also setzte sie auf die Bibel.

Ob Carla Garriques angeklagt wird, ist bislang noch unklar. Allerdings entschied ein Gerichtsmediziner laut "New York Post" nun, dass es sich bei Kameris Tod um einen Mord handelte. Garriques' drei andere Kinder, darunter eine zweijährige Tochter, wurden ihr nach Kameris Tod von den Behörden entzogen.

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rut/news.de

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