21.04.2021, 14.15 Uhr

Massenmörder Zane Michael Floyd: Exekutionskommando statt Giftspritze! Todes-Kandidat fordert Wunsch-Hinrichtung

Seit 1999 sitzt Zane Michael Floyd in der Todeszelle eines Gefängnisses im US-Bundesstaat Utah. Nun rückt seine Hinrichtung näher. Doch der wegen Mordes verurteilte Floyd wünscht eine Hinrichtung durch ein Exekutionskommando. Die Giftspritze will er unbedingt vermeiden.

Der Massenmörder wünscht eine Hinrichtung durch ein Exekutionskommando. Bild: AdobeStock/ everettovrk (Symbolbild)

Ein Todestraktinsasse aus Utah hat einen ungewöhnlichen Wunsch. Wie aktuell der britische "Daily Star" berichtet, soll Zane Michael Floyd mittels Giftspritze hingerichtet werden. Dabei würde man ihm einen Cocktail aus den Medikamenten Midazolam, Cisatracurium und Fentanyl verabreichen. Das Fentanyl tötet den Häftling, indem es die Atmung unterdrückt. Im Klartext heißt das: Der Todeskandidat erstickt.

Exekutionskommando statt Giftspritze! Todes-Kandidat fordert Wunsch-Hinrichtung

Doch diese Prozedur willZane Michael Floyd keinesfalls über sich ergehen lassen. Er beantragte, statt mittels Giftspritze durch ein Exekutionskommando hingerichtet zu werden. In der Gerichtsakte heißt es dazu: "Die Hinrichtung durch ein Exekutionskommando führt zu einem schnelleren und weniger schmerzhaften Tod als die tödliche Injektion."

Exekutionskommando humaner als die Todes-Spritze?

Während einige dahinter eine Verzögerungstaktik vermuten, beteuerte Floyds Anwalt, dass es seinem Mandaten nicht darum gehe, seinen Tod hinauszuzögern. Vielmehr seien für ihn die gewünschten Schüsse auf das Gehirn "der humanste Weg" der Hinrichtung.

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Todes-Kandidat tötete bei einem Amoklauf 1999 vier Menschen

Exekutionskommandos finden in den USA als Hinrichtungsmethode äußerst selten Anwendung. Seit 1960 wurden nur vier Kriminelle auf diese Art und Weise hingerichtet - allesamt im US-Bundesstaat Utah. Floyds Hinrichtung, die im Juni stattfinden soll, ist im US-Bundesstaat Nevada die erste überhaupt seit 15 Jahren. Zane Michael Floyd wurde zum Tode verurteilt, weil er 1999 bei einem Amoklauf in einem Supermarkt in Las Vegas vier Menschen getötet und eine Person schwer verletzt hat.

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fka/loc/news.de

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