12.04.2021, 10.00 Uhr

Corona-Tests in Schulen: HIER müssen sich Schüler:innen jetzt testen lassen

An vielen Schulen müssen sich Lehrkräfte, Mitarbeiter:innen und Schüler:innen auf das Coronavirus testen lassen. Wo eine Testpflicht gilt und was Eltern beachten müssen, erfahren Sie hier.

Schulkinder müssen sich jetzt vor dem Unterricht auf das Coronavirus testen lassen. Bild: picture alliance/dpa/CTK/Kamaryt Michal

Um Schüler:innen, Lehrkräfte und Mitarbeiter:innen an Schulen zu schützen, wurde das Schutzkonzept an Schulen um Schnelltests erweitert. In einigen Bundesländern müssen sich Schulkinder bereits vor dem Unterricht testen lassen. Wo die Testpflicht gilt und was Eltern beachten müssen, verraten wir Ihnen in diesem Überblick.

Corona-Tests an Schulen in Bayern

Alle Schüler:innen müssen sich hier zweimal pro Woche in der Schule testen lassen oder ein negatives PCR-Ergebnis vorlegen. Lehrer:innen und Mitarbeiter:innen dürfen sich aber Zuhause testen lassen. Wenn Schüler:innen den Test verweigern, sucht die Schule das Gespräch und kann ihnen zum Beispiel vorschlagen, den Distanzunterricht wahrzunehmen. Eine Pflicht für dieses oder andere Angebote gibt es aber nicht, schreibt "Bild".

Corona-Tests an Schulen inNiedersachen

Ab dem 12. April müssen sich Schulkinder und Mitarbeiter:innen in Niedersachen zweimal vor dem Schulbeginn Zuhause auf das Coronavirus testen lassen, wenn sie zur Schule gehen wollen. Generell besteht aber keine Testpflicht, weil die Präsenzpflicht entfällt. Eltern können ihre Kinder auch zuhause lassen. Die Laien-Tests werden kostenlos von den Schulen verteilt. Das Testergebnis müssen Eltern und Erziehungsberechtigte am jeweiligen Testtag schriftlich bestätigen. Die Schulen können auch verlangen, dass das Testkit vorgezeigt wird. Bei einem positiven Ergebnis müssen die Schüler:innen zuhause bleiben und einen PCR-Test zur Abklärung machen. 

Corona-Tests an Schulen in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt

In Brandenburg müssen sich Schüler auch zweimal pro Woche zuhause testen lassen und ein negatives Testergebnis vorweisen. In Sachsen müssen sich neben Schüler:innen weiterführender Schulen auch Grundschüler:innen zweimal in der Woche auf das Coronavirus testen lassen und ihr Ergebnis vor dem Unterrichtsbeginn vorzeigen. In Sachsen-Anhalt gilt das auch ab dem 12. April. Die Schüler:innen können sich entweder Zuhause, im Testzentrum oder der Schule testen lassen. Hier müssen sie sich aber selbst morgens testen. Wichtig ist, dass die Kinder ihr Ergebnis per eidessstattlicher Erklärung nachweisen.

Corona-Tests an Schulen in Thüringen

In mehreren Thüringer Landkreisen bleiben die Schulen zwar nach den Osterferien geschlossen, aber in anderen Einrichtungen können sich Schüler:innen über elf Jahre freiwillig und kostenlos mit den Testkits auf das Coronavirus untersuchen. Dafür stehen etwa 297.000 Tests bereits. Für Grundschüler gibt es den Lolli-Test, bei dem eine Speichelprobe aus dem Mund genommen wird. Im Corona-Hotspot Saale-Orla-Kreis sind die Tests verpflichtend.

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Corona-Tests an Schulen in NRW, Hamburg, Bremen und Berlin

In Nordrhein-Westfalen sind zwei Corona-Tests in der Woche verpflichtend und sollen unter Aufsicht in der Schule erfolgen. Auch in Bremen und Hamburg sollen sich Schüler:innen und Lehrer:innen testen lassen. In Hamburg sind sie ebenfalls Pflicht. Nur in Berlin wird nicht auf Tests, sondern auf Wechselunterricht in Lerngruppen mit halber Klassengröße gesetzt. 

Corona-Tests an Schulen in Baden-Württemberg

Ab 12. April gilt an Schulen in Baden-Württemberg, dass sich die Kinder freiwillig testen können. Nach den Osterferien besteht aber nur für Schüler:innen der Abschlussklassen im Wechselbetrieb. Für die Klassen 1 bis 7 gibt es nur eine Notbetreuung. Ab dem 19. April besteht aber eine Testpflicht. Schüler:innen und Mitarbeiter:innen dürfen dann nur noch mit einem negativen Testergebnis im Schulgebäude erscheinen. Diese Regel gilt, wenn es mehr als 100 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen gibt.

Corona-Tests an Schulen in Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland

Im Saarland und in Rheinland-Pfalz wird an den Schulen schon fleißig und regelmäßig getestet. Zunächst mussten sich nur die Schüler:innen aus weiterführenden Klassen testen lassen, aber mittlerweile entnehmen auch Grundschüler:innen einen Abstrich mit dem Testkit. Hessen hat eine Teststrategie erarbeitet, nach der sich Schüler:innen und Personal "unkompliziert, kostenfrei und freiwillig zweimal in der Woche selbst testen können".

Corona-Tests an Schulen in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein

In Mecklenburg-Vorpommern testen sich Schüler:innen bereits ebenfalls freiwillig in den Schulen. Wer in Schleswig-Holstein in der Schule lernen will, kommt ohne ein negatives Testergebnis nicht mehr ein. Die verpflichtenden Testungen sind bereits angelaufen. Es reicht aber auch eine ärztliche Bescheinigung oder Testzentrums aus

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bos/bua/news.de

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