02.03.2021, 21.21 Uhr

Tödliches Unglück: Speiseröhre verbrannt! Mädchen (17 Monate) verschluckt Batterie - tot

Die kleine Reese musste viel zu früh sterben. Das 17 Monate alte Mädchen schluckte eine Batterie. Diese Knopfzellenbatterie hat ihre Speiseröhre so schwer verbrannt, dass sie zweimal notoperiert werden musste. Doch Ärzte konnte ihr Leben nicht retten.

Ein 17 Monate altes Mädchen starb, nachdem es eine Batterie verschluckt hat. (Symbolfoto) Bild: picture alliance/dpa | Christoph Schmidt

Durch ein schreckliches Unglück hatTrista Hamsmith ihre geliebte Tochter Reese verloren. Das 17 Monate alte Mädchen starb an Komplikationen, nachdem sie eine Batterie verschluckt hatte. Darüber berichtete die "New York Post".

Schreckliches Unglück in Texas: Mädchen verschluckt Batterie

Reese war eigentlich ein aufgewecktes Mädchen, doch auf einmal war die Kleine ganz ruhig.Trista Hamsmith entdeckte ihre Tochter plötzlich wie sie anfing zu keuchen. Ein Kinderarzt vermutete zunächst, dass sie an Krups - eine Infektion der oberen Atemwege, die normalerweise Kinder betrifft - leidet.

Wenig später fiel Trista Hamsmith auf, dass eine Knopfbatterie aus der Fernbedienung fehlt. Sie brachte Reese in die örtliche Notaufnahme. Die Ärzte bestätigten, dass Reese die Batterie verschluckt hatte und sie ein Loch in ihre Speiseröhre gebrannt hatte.

17 Monate altes Mädchen gestorben! Batterie verbrennt Speiseröhre

Dr. Emily Durkin, die medizinische Leiterin der Kinderchirurgie am Helen DeVos Children's Hospital in Grand Rapids, Michigan behandelte Reese aber nicht, erklärte aber gegenüber Today, dass verschluckte Batterien ernsthafte Schäden verursachen können, wenn sie in der Speiseröhre stecken bleiben.

"Wenn eine schmale, flache, pfannkuchenartige Knopfbatterie an einer dieser natürlichen Verengungen stecken bleibt, dann kollabiert die vordere Wand der Speiseröhre gegen die Knopfbatterie und die hintere Wand", sagte sie. [Dies] schließt den Stromkreis, und der elektrische Strom fließt tatsächlich durch das Speiseröhrengewebe. Und wenn das passiert, beginnt es, das Gewebe an der Verbrennungsstelle abzutöten."

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Mädchen musste zweimal wiederbelebt werden

Reese wurde im Oktober operiert und durfte dann nach Hause zurückkehren. Aber einige Tage später traten weitere Komplikationen auf. Es hatte sich eine Fistel in ihrer Speiseröhre gebildet. dadurch trat Luft hinein. Das Mädchen wurde mit einer Ernährungssonde gefüttert und künstlich beatmet. Sie musste sich zwei Operationen unterziehen und zweimal wiederbelebt werden. Nach dem letzten Eingriff konnten die Mediziner Reese nicht mehr retten. Sie starb am 17. Dezember.

Nach Batterie-Unfall! Mutter warnt vor Batterien

Trista Hamsmith warnte jetzt andere Eltern den Gefahren durch Batterien in der "Today"-Show. Sie fordert, dass Batterien nicht mehr so einfach in Kinderhände gelangen und es bessere Schutzvorrichtungen dafür gibt. Auch Kinderärzte warnen schon länger vor den Minibatterien.

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bos/news.de

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