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Messer-Attacke in England: Sie stachen ihm durch den Hals! Teenager (18) von Gang abgestochen

In England endete eine Messer-Attacke auf einen 18 Jahre alten Jugendliche beinahe tödlich. Mindestens drei junge Männer hatten auf den Teenager eingestochen. Das Opfer ließen sie mit schweren Verletzungen zum Sterben zurück.

In England wurde ein 18-Jähriger von einer Gang niedergestochen. Bild: Adobe Stock/Lukas Gojda

Im englischen Hoddesdon, Hertfordshire, wurde ein 18 Jahre alter Teenager von einer Gang angegriffen und beinahe getötet. Wie aktuell der britische "Mirror" berichtet, soll die Gruppe von mehreren jungen Männern insgesamt elfmal auf den Teenager eingestochen haben. Nach der brutalen Attacke ließen die Täter das stark verwundete Opfer zum Sterben zurück.

Gang sticht Jungen (18) fast zu Tode, weil er ihren Hund verlor

Dem Bericht nach wurde der Jugendliche nicht nur erstochen, sondern auch ausgeraubt. Der Grund für die brutale Attacke: Der 18-Jährige soll zuvor den Hund der Gang verloren haben, um den er sich kümmern sollte. Die Mitglieder der Bande sollen den Jungen danach in einen Park geführt haben, wo sie schließlich elfmal auf ihn einstachen. Eine der Stichverletzungen soll dabei durch den Hals des Opfers gegangen sein. Auch am Rücken, dem Gesäß und am Bauch seien mehrere Einstiche festgestellt worden, hieß es jetzt vor dem St. Albans Crown Gericht, das sich aktuell mit dem Fall befasst.

Messer-Attacke in England: Schwer verletztes Opfer kämpfte um sein Leben

Der schwer verletzte Junge musste sich nach dem Vorfall einer 16-stündigen OP unterziehen. Anschließend lag er zwei Wochen lang im Koma. Insgesamt verbrachte der Teenager zweieinhalb Monate auf der Intensivstation. Die Wunden, die der Junge bei der Messer-Attacke erlitten hat, werden ihn sein Leben lang begleiten - nicht nur körperlich, sondern auch psychisch.

Gang-Anführer zu elf Jahren Haft verurteilt

Zugetragen hatte sich der Vorfall bereits am 22. Oktober 2019. Aus der Gerichtsverhandlung geht nun hervor, dass der Junge gestorben wäre, wenn Zeugen und Sanitäter nicht heldenhaft herbeigeeilt wären, um ihm zu helfen. Braydon Hall, der Anführer der Gruppe, räumte vor Gericht ein, dass er den Jungen absichtlich verletzt habe. Er wurde zu elf Jahren Haft verurteilt. Richter Michael Kay sagte zu dem 20-Jährigen: "Ich muss Sie für einen der sinnlosesten und gewalttätigsten Vorfälle verurteilen, die diesem Gericht je untergekommen sind."

Überwachungskameras überführten die Täter

Weiter teilte der Richter mit, dass sich Täter und Opfer offenbar kannten. Sie teilten denselben "Bekanntenkreis". Gemeinsam hatte die Gruppe im vergangenen Oktober einen streunenden Rottweiler aufgenommen, mit dem sie oft gemeinsam im Stadtzentrum von Hoddesdon herumgehangen hatten. Als dieser jedoch verschwand, drehte Braydon Hall durch und zückte das Messer. Jake Grainger (18), der auch Teil der Gruppe gewesen war, die den Teenager im Park attackierten, bekannte sich ebenfalls schuldig. Weil er als Haupttäter ausgeschlossen werden konnte und zum Tatzeitpunkt erst 17 Jahre alt war, wurde er zu sechseinhalb Jahren Haft in einer Jugendstrafanstalt verurteilt. Ein dritter Mittäter soll im Oktober verurteilt werden. Überwachungskameras, die im Park installiert waren, hatten die Täter schließlich überführt.

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sba/sig/news.de

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