20.08.2020, 19.47 Uhr

Kindesmissbrauch online: Mutter entdeckt gestohlene Bilder ihrer Tochter auf Pädophilen-Webseite

Laut einem Medienbericht hat eine Mutter eine schreckliche Entdeckung gemacht. Unbekannte haben Fotos ihres Babys auf einer Pädophilen-Webseite veröffentlicht. Die Mutter will jetzt die Seite sperren lassen - bislang ohne Erfolg.

Mutter steht unter Schock, nachdem sie das Foto ihres Babys auf einer Pädophilen-Webseite entdeckt hat. (Symbolfoto) Bild: Adobe Stock/ olenachukhil

Die kleine Callia ist der ganze Stolz ihrer Mutter Amanda Morgan (29). Wie viele andere Mütter auch lässt die Britin die ganze Welt an ihrem Glück teilhaben und postet regelmäßig Fotos von ihrer mittlerweile zweijährigen Tochter. Das nutzten Betreiber einer russischen Pädophilen-Webseite schamlos aus und veröffentlichten drei Baby-Fotos von Callia auf einer Kinderschänderseite, wie "Metro.co.uk" berichtet.

Mutter entdeckt bearbeitete Bilder von Baby-Tochter auf Pädo-Webseite

Amanda Morgan konnte es nicht fassen. Im Internet stieß sie auf Fotos ihrer Tochter, die sie zuvor auf ihrem Instagram-Account veröffentlicht hatte und auch auf anderen Accounts gepostet hat. Amanda sagte, sie habe "45 Minuten lang unkontrolliert geweint", als sie zum ersten Mal von der Website erfuhr.

Die Betreiber haben offenbar nicht nur die Bilder gestohlen, sondern die Aufnahmen auch retuschiert. Es sieht aus, als hätte die Kleine roten Lippen, grüne Augen, lange schwarze Wimpern und Lippenstift auf den Lippen. Für Amanda kam es noch schlimmer. Unter einem Foto, auf dem Callia auf allen vieren krabbelt, steht geschrieben, dass sie in einer "guten Position" liegt.

Mutter will Kindesmissbrauch im Netz stoppen

"So abscheulich die Kommentare zu Callia auch waren, sie waren mild. Das andere Zeug, das da drauf ist, ist noch schlimmer. Ich habe mich fast übergeben, ich habe buchstäblich gewürgt, als würde mir gleich schlecht werden. Ich habe nicht mehr richtig geschlafen, seit ich das herausgefunden habe", schildert die junge Mutter ihre Horror-Entdeckung. Bei ihrer Recherche entdeckte sie Fotos von missbrauchten Kindern, die einige Mütter selbst produzierten und Kommentare von Nutzern, die unter Namen wie "Kinderschänder" widerliche Reaktionen hinterließen.

Amanda Morgan warnt jetzt alle Eltern davor, dass die veröffentlichten Baby-Fotos "in die falschen Hände geraten könnten". Gemeinsam mit anderen Eltern hat sie versucht, die Website abzuschalten, aber sie ist immer noch online - mit den Bildern ihrer Tochter.

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bos/loc/news.de

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