07.08.2020, 11.33 Uhr

Tödliche Messerattacke am Alexanderplatz: Messer-Rambo ersticht Mann (22) in Berlin - Täter festgenommen

Am Donnerstagabend ist es am Berliner Alexanderplatz zu einer tödlichen Auseinandersetzung gekommen. Ein Mann starb an seinen Verletzungen, ein weiterer wurde verletzt. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter fest. Die Mord-Ermittlungen laufen an.

Am Alexanderplatz wurde ein Mann nach einer Messerattacke getötet und ein weiterer verletzt. Bild: picture alliance/Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa

Der Alexanderplatz wurde schon wieder Schauplatz einer blutigen Auseinandersetzung. Unter dem Fernsehturm in Berlin ereignete sich Freitagabend eine tödliche Messerattacke.

Blutige Messerattacke am Alexanderplatz! Mann stirbt in Krankenhaus an Verletzungen

Wie die "Bild"-Zeitung schreibt, ist gegen 23.40 Uhr bei einer Auseinandersetzung innerhalb einer Gruppe amBerliner Alexanderplatz ist ein Mann (22) ums Leben gekommen, ein weiterer (21) wurde verletzt. Der schwerverletzte 22-Jährige sei auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben, sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr in der Nacht zum Freitag.Ein Notarzt und Sanitäter hätten noch versucht den Mann zu reanimieren, aber die Versuche waren vergebens.

Nach ersten Informationen aus Polizeikreisen sollen Schüsse gehört worden sein, es könne sich aber auch um eine Schreckschusswaffe gehandelt haben. Zudem hieß es, eine Person habe einen oder mehrere Messerstiche erlitten. Ein Polizeisprecher nannte zunächst keine Einzelheiten zum Tatgeschehen und zum Hintergrund.

Mutmaßlicher Täter nach tödlichem Angriff unter Berliner Fernsehturm festgenommen

Ein dpa-Fotograf am Ort berichtete, ein Mann (23) sei abgeführt worden. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter fest. In einem Tweet der Polizei hieß es noch, eine Mordkommission habe die Ermittlungen übernommen.

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Der Alexanderplatz - ein Verkehrsknotenpunkt in Berlins Innenstadt - gilt als ein Kriminalitätsschwerpunkt. Der Ort war durch eine Reihe von Schlägereien, Messerstechereien und zahlreichen Taschendiebstählen in Verruf geraten. Die Polizei verstärkte dort ihre Maßnahmen. Seit Ende 2017 gibt es eine eigene Polizeiwache zwischen Weltzeituhr und Brunnen der Völkerfreundschaft. Täglich passieren tausende Menschen den zentralen Knotenpunkt.

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bos/news.de/dpa

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