27.07.2020, 12.36 Uhr

Hurrikan Douglas aktuell: Todes-Wellen und Sturmfluten! Wetter-Experten warnen vor Monster-Hurrikan

Der Hurrikan Douglas ist im Pazifik in Richtung Hawaii unterwegs. Es könnte nicht der einzige verheerende Sturm des Jahres werden. Experten warnen auch im Atlantik schon jetzt vor einer Horror-Saison mit tödlichen Folgen.

Experten warnen vor einer fürchterlichen Sturm-Saison. Bild: dpa (Archiv)

Der Hurrikan Douglas im Pazifik bedroht die Inseln des US-Bundesstaats Hawaii:Das Nationale Hurrikan-Zentrum der US-Klimabehörde NOAA teilte mit, der Wirbelsturm mit Windgeschwindigkeiten von rund 140 Kilometern pro Stunde werde von Maui bis Kauai über die Inseln oder knapp an ihnen vorbei ziehen.

Hurrikan Douglas News aktuell: Warnung vor Todes-Wellen und Sturmfluten

Vorhergesagt wurden lebensbedrohlich hohe und potenziell zerstörerische Wellen, schwere Regenfälle und gefährliche Sturmfluten. Die Katastrophenschutzbehörde Hawaiis teilte mit, auf Maui seien in Vorbereitung auf den Sturm Hilfsgüter angeliefert worden. Die Behörden forderten die Menschen in Maui dazu auf, zu Hause Schutz zu suchen und Straßen möglichst zu meiden. Das Rote Kreuz in Hawaii teilte mit, man bereite sich auf den Hurrikan vor.

Hurrikan Hanna hinterlässt Schneise der Zerstörung in Texas

Der erste Hurrikan der diesjährigen Saison über dem Atlantik war am Samstag im US-Bundesstaat Texas auf Land gestoßen. Der Hurrikan der niedrigsten Stufe eins erreichte die Küste mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde, wie das Nationale Hurrikan-Zentrum mitteilte. Danach schwächte Hanna sich ab und wurde zum Tropensturm heruntergestuft. Die Wetterbehörde rechnete damit, dass sich der Sturm am Montag auflösen würde.

Hanna brachte schwere Regenfälle mit sich. Der Sender CNNberichtete, im Süden von Texas sei infolge des Sturms bei mehr als 250.000 Haushalten der Strom ausgefallen. InCorpus Christi wurde ein Hafen beschädigt, wie der lokale Sender KRIS berichtete.

Wetter-Experten warnen vor Horror-Hurrikan-Saison über dem Atlantik

Über dem Atlantik erwartete NOAA in diesem Jahr nach einer Vorhersage vom Mai eine überdurchschnittlich aktive Hurrikan-Saison. Von Juni bis Ende November sei mit bis zu zehn Hurrikanen zu rechnen, davon könnten bis zu sechs sehr starke Wirbelstürme werden, hatte die Behörde erklärt. Im Durchschnitt gibt es pro Jahr über dem Atlantik sechs Hurrikane, drei davon entwickeln sich zu Stürmen großer Stärke.

Angesichts verfügbarer Klimadaten und der höheren Wassertemperatur im Atlantik und der Karibik liege die Wahrscheinlichkeit einer normalen Saison nur bei 30 Prozent, die einer unterdurchschnittlichen sogar nur bei 10 Prozent, hieß es damals.

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rut/news.de/dpa

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