22.07.2020, 10.42 Uhr

Tsunami-Warnung USA: Tsunami-Gefahr! Schweres Erdbeben erschüttert Küste Alaskas

Ein schweres Erdbeben (Stärke 7,8 auf der Richterskala) hat die Erde vor der Küste von Alaska erschüttert. Mit einem Tsunami muss gerechnet werden - eine Tsunami-Warnung wurde ausgesprochen.

Tsunami-Gefahr in Alaska! Nach einem schweren Erdbeben wurde eine Tsunami-Warnung ausgesprochen Bild: (Symbolbild) apfelweile/AdobeStock

Vor der Küste von Alaska hat ein schweres Erdbeben den Boden erschüttert. Die amtliche Behörde der USA "USGS" gab das Beben mit einer Stärke von 7,8 auf der Richterskala an. Eine Tsunami-Warnung wurde ausgesprochen.

Erdbeben vor US-Bundesstaat Alaska mit Tsunami-Warnung

Wie der "Daily Express" berichtet, wurden die US-Bürger, die in den Küstengebieten des US-Bundesstaates Alaska leben, dazu angehalten, sich "auf höhere Ebenen zu begeben". Sollte es einen Tsunami geben, so wird innerhalb der nächsten Stunden damit gerechnet.

Laut dem Deutschen Forschungszentrum "Geoscience" hat sich das Beben in 10 km Tiefe abgespielt. Berichte über Schäden oder Verletzte gab es bisher noch nicht.

Erdbeben aktuell: Zeugen berichten von wackelnden Vorhängen

Das Beben ereignete sich gegen 22.30 Uhr Ortszeit. Ein Zeuge sagte: "Das Bett und die Vorhänge haben gewackelt. Es hat sich wie ein sehr langes Erdbenen angefühlt." (Zitat: "Bed and curtains were going. Felt like a very long quake!")

Ein anderer Zeuge äußerte sich so: "Es fühlte sich sehr schwindelig an."

Menschen in Alaska wurden aufgefordert, Küstenregion zu räumen

Die Menschen in der Küstenregion Alaskas wurden aufgefordert, das Wasser zu verlassen und die Region entweder zu räumen oder sich auf "eine höhere Ebene" zu begeben, auf der sie von einem etwaigen Tsunami verschont bleiben würden. "Begeben Sie sich auf höhere Ebenen", hieß es unter anderem. Vom Strand und Häfen sollen sich die Anwohner ebenfalls unbedingt fernhalten.

Pazifischer Feuerring mit vielen Vulkanen und Erdbeben-Gefahren

Bei dem pazifischen Feuerring handelt es sich um eine Reihe von Vulkanen und potenziellen Erdbeben-Stellen am Rande des Pazifischen Ozeans. Etwa 75 Prozent der aktiven Vulkane und 90 Prozent der großen Erdbeben befinden und vollziehen sich in dieser Region.

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sig/bos/news.de

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