15.07.2020, 14.34 Uhr

Ekel-Diagnose: Nach Sashimi-Essen! Ärzte entfernen Frau (25) Wurm aus Mandel

Ganz schön eklige Angelegenheit! Einer 25-jährigen Frau mussten Ärzte einen vier Zentimeter langen Fadenwurm aus der Mandel entfernen. Die Patientin hatte zuvor über Halsschmerzen geklagt. Wie der Wurm in ihren Körper kam, lesen Sie hier.

Eine Mandelentzündung hat sich als Wurmbefall herausgestellt. Bild: dpa (Symbolbild)

Diese Diagnose klingt nicht nur verdammt ekelhaft, sie ist es definitiv auch! Wenn Sie Fan von Sushi und/oder Sashimi sind und/oder aktuell über Halsschmerzen klagen, lesen Sie vielleicht besser nicht weiter. Oder Sie lesen eben gerade deshalb weiter. Auf jeden Fall berichtet das "American Journal of Tropical Medicine and Hygiene" von einem regelrechten medizinischen Grusel-Fall.

Ärzte entfernen Frau (25) lebenden Wurm aus der Mandel

Demnach habe eine 25-Jährige im japanischen Tokio von den Ärzten des St. Luke's International Hospital eine wahre Schock-Diagnose erhalten. Eigentlich klagte die Frau dem Bericht zufolge über Halsschmerzen und Reizungen. Doch bei DIESER Diagnose, die ihr die Hals-Nasen-Ohren-Spezialisten schließlich machten, dürfte es die Frau wohl beinahe aus den Pantoffeln gehauen haben: Die Mediziner mussten ihr einen lebenden Wurm extrahieren, der sich in der linken Mandel der Japanerin versteckt hatte.

Mandelentzündung entpuppt sich als lebender Fadenwurm

Die Ärzte vermuten, dass der 4 Zentimeter große Fadenwurm deshalb im Rachen der Frau gefunden wurde, weil sie zuvor rohen Fisch gegessen hatte. Nachdem der Schädling extrahiert worden war, soll sie sich viel besser gefühlt haben, heißt es im "American Journal of Tropical Medicine and Hygiene". Ihre Symptome sollen sich schnell verbessert haben, nachdem der Wurm entfernt worden war.

Experten zufolge sollen die Würmer vor allem in rohem Fisch und Fleisch leben, die Patientin erklärte, sie habe fünf Tage vor dem Eingriff erst verschiedene Sashimi gegessen. Die Ärzte sagten, der Wurm sei aus einer versteckten Wurmeierlarve hervorgegangen, die sich in dem beliebten Gericht befunden habe. Übrigens: Die Autoren der Studie sagten, solche Fälle hätten aufgrund der Beliebtheit von Sushi und Sashimi-Gerichten "weltweit deutlich zugenommen". Na dann, Mahlzeit!

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rut/sba/news.de

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