18.07.2020, 13.08 Uhr

SEK-Einsatz in Oppenau News aktuell : Waldläufer Yves R. gefasst! Er sitzt in Untersuchungshaft

Für die Ermittler endet eine tagelange Fahndung - für einen Ort im Schwarzwald ein Albtraum. Der Mann, der vier Polizisten entwaffnet hatte und geflohen war, ist gefasst. Alle aktuellen Entwicklungen zum "Wald-Rambo" erfahren Sie in unserem News-Ticker.

Der 31-Jährige, der vier Polizisten mit einer Schusswaffe bedroht und ihnen die Pistolen abgenommen hat, ist gefasst. Bild: dpa

Die Suche ist vorbei. Der Mann, ein Waffennarr, ein Waldläufer, wie ihn die Ermittler nennen, ist gefasst. Tagelang war der 31-Jährige im Schwarzwald bei Oppenau auf der Flucht vor der Polizei. Vor Hubschraubern mit Wärmebildkameras, Spezialkräften, Suchhunden. Der Mann hatte vier Polizisten bei einer Kontrolle in einer Gartenhütte bedroht, die er illegal genutzt hatte. Er nahm ihnen die Dienstwaffen ab und verschwand im Wald. Spurlos. Jetzt hat die Polizei ihn gefasst, wie die Ermittler am Freitagabend mitteilen.

SEK-Einsatz in Oppenau News aktuell

  • 31 Jahre alter Yves R. gefasst
  • Geflüchteter wurde verletzt
  • Polizei findet 5 Waffen bei Festnahme
  • Wald-Rambo besaß auch Kinderpornos
  • Täter verfasste Manifest

+++ 18.07.2020:Räuber von Polizei-Pistolen sitzt in Untersuchungshaft +++


Der tagelang gesuchte 31-Jährige aus Oppenau sitzt in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl wurde in Vollzug gesetzt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstag mitteilten. Dem Mann wird besonders schwere räuberische Erpressung vorgeworfen, in Tateinheit mit vorsätzlichem unerlaubtem Besitz einer Schusswaffe. Bei einer Kontrolle in einer illegal von ihm genutzten Gartenhütte hatte er am Sonntag vier Polizisten bedroht und ihnen die Dienstwaffen abgenommen. Danach war er im Wald verschwunden.

+++ 17.07.2020: Bürgermeister von Oppenau: "Erleichtert, froh und dankbar" +++

Der Bürgermeister von Oppenau im Schwarzwald, Uwe Gaiser, hat sich erleichtert über die Festnahme des gesuchten 31-Jährigen gezeigt. "Ich bin erleichtert, froh und dankbar, dass diese Ausnahmesituation für unsere Stadt beendet wurde", sagte Gaiser am Freitagabend bei einer Pressekonferenz in Oppenau.

+++ 17.07.2020: Gesuchter aus Oppenau soll psychiatrisch begutachtet werden +++

Der gesuchte 31-Jährige aus Oppenau soll von einem Psychiater begutachtet werden. Dies sei aufgrund des "Schwergewichts der Tat" und der Vorgeschichte des Mannes nötig, sagte Oberstaatsanwalt Herwig Schäfer. Zudem werde bei ihm eine Blutprobe entnommen, um zu prüfen, ob der Mann "Substanzen, Medikamente oder Rauschmittel" eingenommen hatte. Der bestehende Haftbefehl solle dem Mann am Samstag eröffnet werden.

Bei der Festnahme des gesuchten 31-Jährigen in Oppenau hat die Polizei fünf Waffen gefunden. Man habe "die vier Polizeiwaffen und eine zusätzliche Pistole gefunden", sagte Einsatzleiter Jürgen Rieger. Die Untersuchung der fünften Waffe laufe noch. Daher mache er "keine Aussage zu Art und Gefährlichkeit der Waffe", sagte Rieger.

+++ 17.07.2020: Gesuchter Yves R. aus Oppenau saß in Gebüsch mit Waffen vor sich +++

Der gesuchte 31-jährige Yves R. aus Oppenau saß vor seiner Festnahme in einem Gebüsch. Vier Pistolen habe er "sichtbar vor sich hingelegt", sagte Einsatzleiter Jürgen Rieger. Zudem habe er ein Beil auf dem Schoß gehabt und einen Brief dabei. Bei der Festnahme sei der Mann leicht verletzt worden. Auch ein SEK-Beamter wurde leicht verletzt.

Der Mann sei aufgrund eines Hinweises von Zeugen gefunden worden. Seit Sonntag war der 31-Jährige im Schwarzwald bei Oppenau auf der Flucht vor der Polizei. Der Mann hatte vier Polizisten bei einer Kontrolle in einer Gartenhütte bedroht, ihnen die Dienstwaffen abgenommen und war anschließend im Wald verschwunden.

+++ 17.07.2020: Bewaffneter Flüchtiger wurde offenbar angeschossen +++

Noch bevor die Polizei mit offiziellen Statements an die Öffentlichkeit geht, schreibt die "Mittelbadische Zeitung" unter Berufung auf einen Augenzeugen, dass wurde Yves R. vor der Festnahme angeschossen worden sei.

+++ 17.07.2020: Wald-Rambo nach Flucht in Oppenau gefasst +++

Der 31-Jährige, der vier Polizisten mit einer Schusswaffe bedroht und ihnen die Pistolen abgenommen hat, ist gefasst. Das teilte die Polizei am Freitag in Offenburg mit. Nach dem Mann war nach dem Vorfall in Oppenau im Schwarzwald (Baden-Württemberg) seit Sonntag gesucht worden. Der 31-Jährige sei festgenommen worden, hieß es weiter. Dabei seien vier Schusswaffen sichergestellt worden.

+++ 17.07.2020: Bewaffneter Mann in Baden-Württemberg weiter auf der Flucht +++

Die Polizei in Baden-Württemberg sucht weiter mit einem Großaufgebot nach einem bewaffneten 31-Jährigen. Auch nach fünftägiger Suche fehle von dem Mann jede Spur, sagte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen. Der vorbestrafte Mann ohne festen Wohnsitz war am Sonntag nach einer Polizeikontrolle in den Wald geflohen. Zuvor hatte er vier Beamte in einer illegal von ihm genutzten Hütte in Oppenau mit einer Waffe bedroht und ihnen die Dienstwaffen abgenommen.

Die Ermittler gehen davon aus, dass er sich sehr gut in dem unwegsamen Gelände auskennt. Bei der Suche setzt die Polizei auch auf die Hilfe von Überlebensexperten, Polizeipsychologen und ortskundigen Förstern. Mehr als 270 Hinweise zu möglichen Aufenthaltsorten waren eingegangen. Die Suche in Höhlen, alten Bunkern und verlassene Gebäuden blieb bislang ohne Erfolg.

Am Donnerstag war bekannt geworden, dass der Mann als Jugendlicher unter anderem wegen Volksverhetzung verurteilt wurde. Er hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft im Alter von 15 Jahren das Schild eines Jugendwerks so verändert, dass die Aufschrift die Worte «Juden weg» enthielt. Zudem sei eine rechtsradikale Gesinnung zum Ausdruck gekommen, unter anderem durch Verwendung von Hakenkreuzen und SS-Symbolen sowie judenfeindlicher Äußerungen.

Die Jugendstrafe von acht Monaten mit Bewährung wurde nach einer Phase ohne weitere Vorkommnisse erlassen. Später habe es keine weiteren Ermittlungen wegen politisch motivierter Straftaten mehr gegeben. Polizei und Staatsanwaltschaft hatten angegeben, dass sie von keinem rechtsextremen Hintergrund ausgehen.

+++ 16.07.2020: Suche nach bewaffnetem Mann von Oppenau geht weiter +++

Die Polizei hat am Donnerstagmorgen weiter mit einem Großaufgebot nach dem bewaffneten 31-Jährigen von Oppenau im Schwarzwald gesucht. Von dem Mann fehle nach viertägiger Suche jede Spur, teilte die Polizei am Morgen mit. Der vorbestrafte Mann ohne festen Wohnsitz war am Sonntag nach einer Polizeikontrolle in den Wald geflohen. Zuvor hatte er vier Beamte, die ihn in einer Hütte am Waldrand aufgesucht hatten, unvermittelt mit einer Waffe bedroht und ihnen die Dienstwaffen abgenommen. Seither ist der 31-Jährige verschwunden. Die Polizei geht davon aus, dass er sich sehr gut in dem unwegsamen Gelände auskennt.

+++ 15.07.2020: Bewaffneter von Oppenau flüchtig - Polizei prüft mögliches Manifest +++

Die Polizei prüft im Zusammenhang mit der Suche nach einem bewaffneten Mann im Schwarzwald ein mögliches Manifest. Es sei nicht gesichert, dass der Text tatsächlich von dem 31-Jährigen stamme, sagte Polizeisprecher Yannik Hilger am Mittwoch. Es sei keine politische Richtung daraus abzuleiten, es handele sich um einen Hinweis unter vielen. Der Text bestätige in erster Linie die Affinität des Verfassers zum Wald, sagte Hilger. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung über das Manifest berichtet, in dem es um Kritik an der Technisierung des Lebens und das einfache Leben im Wald geht. Medienberichten zufolge war der Text in einem Lokal hinterlegt.

Die Polizei setzte ihre Fahndung nach dem Flüchtigen auch am Mittwoch fort. Viele Maßnahmen liefen jetzt im Hintergrund ab, sagte Hilger. In Oppenau seien Präventionsteams der Polizei unterwegs, um die Menschen zu beraten. Die Beamten kontrollierten weiterhin das Gebiet, in dem sich der Mann aufhalten könnte. Auch Spezialkräfte seien im Einsatz.

+++ 15.07.2020: Bewaffneter Mann aus Oppenau weiter auf der Flucht +++

Die Polizei hat am Mittwochmorgen weiter mit einem Großaufgebot nach dem bewaffneten 31-Jährigen aus Oppenau gesucht. Trotz einer mittlerweile dreitägigen Suche fehlt von dem Mann weiter jede Spur, wie die Polizei am Morgen mitteilte. Er hatte vier Polizisten entwaffnet und ist seit der Tat am Sonntagmorgen wie vom Erdboden verschluckt. Wie die "Bild"-zeitung schreibt, hält sich der Täter wahrscheinlich noch in der Nähe auf: "Es wird vermutlich eine lange Suche. Das Know-how, die Technik, die personelle Unterstützung haben wir. Wir bleiben dran."

+++ 14.07.2020: Staatsanwalt: Bedrohter Polizist hatte Angst um sein Leben +++

Der von dem gesuchten Bewaffneten aus Oppenau bedrohte Polizist hatte nach Angaben von Staatsanwalt Herwig Schäfer Todesangst. Der flüchtige Mann hatte den Beamten über mehrere Minuten mit einer Pistole bedroht. "Er hat die Waffe direkt auf mich gerichtet. Ich habe jederzeit damit gerechnet, dass er schießen könnte und ich in dieser Hütte sterben könnte", zitierte Schäfer am Dienstag den Beamten. Zuvor hatte der wohnungslose Mann vier Polizeibeamten bei einer Kontrolle in einer Hütte am Waldrand die Dienstwaffen abgenommen und war in den Wald geflüchtet. Seither ist der 31-Jährige verschwunden.

+++ 14.07.2020: Ermittler: Gesuchter aus Oppenau ist "Waffennarr" +++

Der gesuchte 31-Jährige aus Oppenau (Baden-Württemberg) ist nach Worten von Oberstaatsanwalt Herwig Schäfer "als Waffennarr einzustufen". Der Mann habe eine "große Affinität zu Waffen", sagte Schäfer am Dienstag. Er sei aber nie in einem Schützenverein gewesen. Bereits 2010 sei es ihm untersagt worden, Waffen und Munition zu besitzen.

Der 31-jährige Deutsche sei bereits in jungen Jahren strafrechtlich in Erscheinung getreten. Er sehe sich als "Waldläufer", der sich gut in der Natur auskenne und dort allein zurecht komme. Er habe im Herbst seine Wohnung in Oppenau verloren und sei seitdem ohne festen Wohnsitz. Einen Beruf habe er gelernt, sei aber zuletzt arbeitslos gewesen.

+++ 14.07.2020: Polizei geht Hinweisen zum bewaffneten Flüchtigen von Oppenau nach +++

Im Zusammenhang mit dem bewaffneten Räuber von Oppenau hat die Polizei in der Nacht zum Dienstag ein Objekt im Raum Offenburg überprüft. Um welche Art von Gebäude es sich handelte, teilte die Polizei am Dienstag zunächst nicht mit. Es war einer von mehreren Hinweisen über einen möglichen Aufenthaltsort des Flüchtigen, dem die Polizei nachgegangen ist. Gefunden haben die Beamten den 31-Jährigen dort jedoch nicht.

Der Mann hatte am Sonntag vier Polizisten in Oppenau im Schwarzwald bedroht und ihnen ihre Waffen abgenommen. Anschließend war er in den Wald geflüchtet. Die Polizei durchkämmt die Gegend um Oppenau mit mehreren Hundert Einsatzkräften, Polizeihubschraubern und Hundeführern.

+++ 14.07.2020: Bürgermeister will zur Normalität zurück: Kitas und Schulen wieder offen +++

Die Schulen in Oppenau sollen wieder öffnen, nachdem sie am Montag geschlossen waren. "Der Ort soll wieder zur Normalität zurückfinden", sagte Bürgermeister Uwe Gaiser am Montagabend. Mit der Polizei sei ein Sicherheitskonzept abgestimmt worden. Eltern dürften aber selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder in die Schule schicken wollten oder nicht. Laut "Bild"-Zeitung ist Yves R. mehrfach vorbestraft. In seinem Strafregister finden sich demnach unter anderemDiebstahl, Sachbeschädigung und ein Totschlagsdelikt. "2010 war Rausch zu einer Jugendstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt worden: Er hatte mit einer Sportarmbrust auf seine Ex-Freundin geschossen, sie schwer verletzt", heißt es bei der "Bild".

+++ 14.07.2020: Wald-Rambo von Oppenau hauste in Gartenlaube +++

Nach Erkenntnissen der Polizei hatte der 31-Jährige ohne festen Wohnsitz bereits seit Wochen Unterschlupf im Wald gesucht. Die Ermittler gehen davon aus, dass er sich in den Wäldern rund um die Stadt sehr gut auskennt und sicher bewegt. "Die Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Offenburg hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft Offenburg gegen den Beschuldigten einen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts der besonders schweren räuberischen Erpressung in Tateinheit mit vorsätzlichem unerlaubtem Besitz einer Schusswaffe erlassen", schreibt "Focus Online".

Laut "Bild"-Zeitung soll er in einer Gartenlaube gehaust haben - unerlaubt in einer fremden Laube! Hier wurde Yves R., so der Name des Wald-Rambos, vor zwei Tagen auch von dem Zeugen gesehen, der die Polizei alarmierte.Der Gesuchte ist im Dorf bekannt, wie mehrere Bewohner berichten. Sie beschreiben ihn als Einzelgänger. Laut Polizei war der Gesuchte schon mehrfach mit der Polizei in Konflikt geraten, unter anderem wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

+++ 14.07.2020:Bewaffneter von Oppenau weiter auf der Flucht +++

Der bewaffnete Räuber von Oppenau ist am Dienstagmorgen weiter auf der Flucht. Die Polizei setze die Suche nach dem 31-Jährigen mit einem Großaufgebot fort, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstagmorgen. Der Mann hatte vier Polizisten in Oppenau im Schwarzwald bedroht und ihnen ihre Waffen abgenommen. Nach der Tat am Sonntagmorgen war er in den Wald geflüchtet. Die Polizei durchkämmt die Gegend um Oppenau mit mehreren Hundert Einsatzkräften, Polizeihubschraubern und Hundeführern.

+++ 13.07.2020: Polizisten in Oppenau entwaffnet - 31-Jähriger weiter auf der Flucht +++

"Bleiben Sie möglichst zu Hause und nehmen Sie keine Anhalter mit", sagte die Sprecherin weiter. Es könne derzeit nicht genau beurteilt werden, welche Gefahr von dem Mann ausgeht, hieß es. "Die Möglichkeit besteht, dass wir Straßen sperren werden, wenn es die Situation erfordert."

Der Polizei war am Sonntagvormittag gemeldet worden, dass sich an einer Hütte ein verdächtiger Mann aufhalte. Bei einer Polizeikontrolle stellten die Beamten fest, dass der Mann mit Pfeil und Bogen bewaffnet war. Der 31-Jährige bedrohte die Ermittler mit einer Schusswaffe und ergriff anschließend die Flucht.

Mit Pfeil und Bogen bekleidet: Mann entwaffnet Polizisten und flieht

Der Mann soll Kleidung mit Tarnmuster tragen. Die Polizei rief die Menschen rund um Oppenau am Sonntag dazu auf, zu Hause zu bleiben. Es könne nicht genau beurteilt werden, welche Gefahr von dem Mann ausgeht, hieß es.

DIESEN Mann jagt die Polizei in Oppenau

Der 31-jährige Deutsche ist den Angaben zufolge ohne festen Wohnsitz und schon mehrfach mit der Polizei in Konflikt geraten, unter anderem wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Der Polizei war am Vormittag gemeldet worden, dass sich an einer Hütte ein verdächtiger Mann aufhalte. Als Beamte ihn dort antrafen, stellten sie den Angaben zufolge fest, dass er neben Pfeilen und Bogen auch ein Messer und eine Pistole bei sich trug. Auf bisher nicht geklärte Art und Weise sei es dem Mann dann gelungen, die Polizisten massiv zu bedrohen und zu entwaffnen, bevor er die Flucht ergriff, hieß es.

Mehrere Hundert Polizisten an Suche nach bewaffnetem Mann beteiligt

Mehrere Hundert Polizisten haben am Montag bei Oppenau im Schwarzwald weiter nach dem Mann gesucht, der einen Tag zuvor vier Polizisten die Dienstwaffen abgenommen hatte. "Wir haben den Tatverdächtigen noch nicht gefunden", sagte Polizeisprecher Yannik Hilger. Aus anderen Präsidien sei Unterstützung gekommen, beteiligt seien auch eine Spezialeinheit, eine Hundestaffel und Hubschrauber. Es gebe auch Straßensperren.

Der Mann ohne festen Wohnsitz war am Sonntagmorgen in einer Hütte in der Schwarzwaldstadt Oppenau von vier Polizisten kontrolliert worden. "Er war zu Beginn sehr kooperativ, was bedeutet, dass es für die Kollegen völlig unvorhersehbar war, dass er plötzlich eine Waffe zieht und alle vier in einen Lauf schauen mit gespanntem Bügel", sagte Hilger. Der 31-Jährige sei mit den Dienstwaffen der Polizisten in den Wald geflüchtet. "Die Beamten werden intern vernommen, da wird der Ablauf genau rekonstruiert, aber sie werden auch intern betreut."

Flugverbot über Oppenau wegen Suche nach bewaffnetem Mann - Haftbefehl erlassen

Wegen des Polizeieinsatzes in Oppenau im Schwarzwald hat die Deutsche Flugsicherung ein Durchflugverbot erlassen. Es gelte im Radius von drei nautischen Meilen (gut 5,5 Kilometer) um die Stadt und auch für Drohnen, teilte die Polizei am Montag mit. Die Polizei sucht mit einem Großaufgebot nach einem Mann, der am Sonntag vier Polizisten bei einer Kontrolle in einer Hütte die Dienstwaffen abgenommen hatte.

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rut/news.de/dpa

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