11.07.2020, 07.29 Uhr

Tödliche Bären-Attacke in Russland: Braunbär zerfleischt Zweifach-Mutter (39)

Eine zweifache Mutter ist in Zentralrussland einer Raubtier-Attacke zum Opfer gefallen und gestorben. Die 39-Jährige wurde bei einem Spaziergang von einem Braunbären attackiert und erlitt tödliche Verletzungen.

Ein Braunbär soll in Russland den Tod einer 39-jährigen Frau verursacht haben (Symbolfoto). Bild: Campolongo Annalisa / Forstbehörde der Autonomen Provinz Trient / picture alliance / dpa

Sie wollte nur einen entspannten Familienurlaub mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der russischen Wildnis genießen - doch für die 39 Jahre alte Anastasia Lukashova endeten die Ferien tödlich. Die junge Mutter wurde, so ist es unter anderem im britischen "Daily Star" zu lesen, in der russischen Wildnis unvermittelt von einem Braunbären angegriffen.

Frau (39) in Russland von Bär angegriffen und tödlich verletzt

Anastasia Lukashova urlaubte mit ihrer Familie in der Gegend um Sewero-Jenisseiski, als sich das Unglück anbahnte. Unweit des Lesnoje-Sees, wo die junge Frau die Taiga-Landschaft bei einem Spaziergang auf einem Waldweg bewunderte, stürzte sich ein Braunbär auf sie.

Wenig später wurde die schwer verletzte Frau von ihrem Ehemann entdeckt, der umgehend Hilfe rief. Obwohl das Opfer der Bären-Attacke umgehend in ein Krankenhaus gebracht wurde, sollten sich die Verletzungen durch den Raubtier-Angriff als zu schwerwiegend herausstellen. Die 39-Jährige starb noch auf dem Weg in die Klinik.

Tödliche Bären-Attacke in Russland: Jäger wollen Braunbär aufspüren

Nach dem tödlichen Bären-Angriff wurden nun Jäger aus der Region abgestellt, die den Killer-Braunbären aufspüren sollen. Der tödliche Angriff auf Anastasia Lukashova ist traurigerweise nicht die erste Bären-Attacke, die in Russland für Bestürzung sorgte. In den vergangenen Monaten wurden den Behörden gehäuft Angriffe von Wildtieren gemeldet. Experten vermuten, dass ungewöhnlich heißes und trockenes Wetter dafür verantwortlich ist, dass den Wildtieren die Nahrung knapp wird und sich die Waldbewohner deshalb menschlichen Siedlungen nähern, um Futter zu finden.

Bären-Attacke in Italien: 2 Männer nach Tier-Angriff verletzt

Von Bären-Attacken war zuletzt auch außerhalb Russlands zu lesen. Ende Juni machte beispielsweise ein Angriff eines Bären in der italienischen Provinz Trentino Schlagzeilen. Das Tier hatte am Monte Peller zwei Männer - einen Vater und dessen Sohn - angegriffen und verletzt.Als der 28-jährige Sohn zu Boden fiel, machte sich das Tier nach Angaben der Provinz über ihn her. Der Vater habe seinen Sohn verteidigt. Dabei verletzte der Bär ihn schwer. Der Mann kam mit einem gebrochenen Bein ins Krankenhaus.

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loc/news.de/dpa

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