03.04.2020, 12.54 Uhr

Horror-Tat in Dortmund: Vater tötet Frau und seine 3 Kinder - und begeht Suizid

Vater, Mutter, drei Kinder - eine Familie in Dortmund gewaltsam ausgelöscht. Der Vater soll der Täter sein und sich danach selbst getötet haben.

Vater, Mutter, drei Kinder: Eine Familie wurde in Dortmund gewaltsam ausgelöscht. Bild: dpa

Ein 41-Jähriger soll in Dortmund seine Frau und seine drei Kinder getötet und sich danach selbst das Leben genommen haben. Die Leichen der 38-jährigen Frau und der drei Kinder im Alter von zwei, sechs und acht Jahren seien am Donnerstag in einer Wohnung in Dortmund gefunden worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Die Ermittler halten den Vater nach ersten Erkenntnissen für den Täter.

Vater tötet Frau und 3 Kinder - und stürzt sich von Autobahnbrücke

Es sei von einem "vierfachen Tötungsdelikt mit anschließendem Suizid durch den Ehemann" auszugehen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Er sprach zugleich von einer "Arbeitshypothese". Die Ermittlungen seien gerade erst aufgenommen worden. Der derzeitige Stand laute: "Der Täter ist tot. Wir haben keinen anderen Verdächtigen." Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sei der Mann von "der Autobahnbrücke Blickstraße an der A45" gesprungen.

Familienvater tötet Frau und Kinder: Motive nach Horror-Tat in Dortmund völlig unklar

Man wisse noch nichts über Motiv und Hintergründe. Aktuell werde die Wohnung untersucht. Alle Leichen müssten obduziert werden. "Bei den Hintergründen bleibt weiterhin alles offen", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Dortmund am Freitag. "Es deutet alles darauf hin, dass der Ehemann und Vater seine eigene Familie umgebracht hat. Was aber die Gründe dafür waren, wissen wir noch nicht." Der Sprecher machte keine Angaben dazu, wie die Frau und ihre Kinder getötet wurden.

Horror-Tat in Dortmund: Kein Abschiedsbrief des Täters

Als seiner Frau die Todesnachricht von ihrem Mann überbracht werden sollte, fanden die Ermittler die Leichen der 38-Jährigen und der Kinder im Alter von zwei, sechs und acht Jahren in der Wohnung. Sie sollten obduziert werden, voraussichtlich ab Samstag.

Man habe keinen Abschiedsbrief gefunden, schilderte der Staatsanwalt. Ob es Probleme in der Familie oder Ehe gab, könne man derzeit nicht sagen. Es gebe auch keine Hinweise darauf, dass Geldnot bestand oder ein Jobverlust bei der Ehefrau drohte. Der 41-Jährige sei arbeitslos gewesen und habe sich um die Kinder gekümmert. Die Ehefrau war berufstätig. Man stehe aber noch am Anfang der Ermittlungen, sagte der Sprecher.

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rut/news.de/dpa

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