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17.12.2019, 14.04 Uhr

Tierquälerei in England: Gebrochene Rippen, ausgekugelte Hüfte! Hund Sasha brutal misshandelt

Einem Mann wurde aktuell für den Rest seines Lebens die Tierhaltung untersagt. Der Grund: Er hatte den Hund seiner Freundin mit gebrochenen Rippen, Brandnarben und einer ausgekugelten Hüfte zurückgelassen.

Hund Sasha wurde brutal misshandelt. Bild: AdobeStock/ KYNA STUDIO

Ein abscheulicher Fall von Tierquälerei beschäftigt aktuell die Behörden in Leeds in England. Victoria Chamberlain (21) muss sich vor Gericht verantworten, weil sie es unterlassen hat, ihrem schwer misshandelten Hund Sasha zu helfen.

Tierquälerei:Hund Sasha brutal misshandelt

Wie "metro.co.uk" berichtet, hatte ihr damaliger Freund Joe Bucktrout den Hund schwer missbraucht. Über Monate hinweg erlitt Sasha schwere Verletzungen und wurde nie behandelt. Die Tierschutzorganisation Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals (RSPCA) erfuhr davon, als ihr Audiomaterial zugespielt wurde. Darauf ist zu hören, wie Hund Sasha angeschrien wird, gefolgt von lautem Knallen und Wimmern des Hundes.

Brandnarben, gebrochene Rippen, ausgekugelte Hüfte

Inspektorin Vanessa Reid erklärte gegenüber "metro.co.uk": "Sasha hatte über mehrere Monate hinweg eine Reihe schwerer Verletzungen davongetragen, einschließlich der Luxation beider Hüften. Ihre linke Hüfte war ausgefallen, als wir sie retteten. (...) Sie hatte auch drei gebrochene Rippen, die sich im Heilungsprozess befanden und schwere und offensichtliche Narben auf dem Kopf, die von Verbrennungen stammten, die höchstwahrscheinlich durch Zigaretten verursacht wurden."

Die Besitzerin verstrickte sich bei den Ermittlungen in fadenscheinige Erklärungen und behauptete, der Hüftschaden stamme von einem Unfall im Garten, als eine Matratze auf Sasha gefallen war. Der Veterinärexperte sagte jedoch, dass dies nicht wahr sein könne, und kam zu dem Schluss, dass die Verletzungen auf vorsätzliche und wiederholte Gewalt zurückzuführen sei, was Bucktrout vor Gericht auch zugab.

Tierhaltung für Rest des Lebens untersagt

Bucktrout wurde für 18 Wochen eingesperrt und darf für den Rest seines Lebens keine Tiere mehr halten. Chamberlain wurde zu einer zehnwöchigen Freiheitsstrafe ausgesetzt für zwölf Monate verurteilt.

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fka/bua/news.de

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