24.11.2019, 13.19 Uhr

Tödlicher Unfall auf Berliner Weihnachtsmarkt: War es Selbstmord? Mann von Achterbahn-Waggon überrollt - tot

Auf einem Berliner Weihnachtsmarkt hat sich am Samstagabend eine schreckliche Tragödie ereignet. Ein Mann wurde von einem Achterbahn-Waggon überrollt und starb. War es etwa Selbstmord? 

Auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin-Lichtenberg ereignete sich ein tödlicher Unfall. Bild: picture alliance/Jörg Carstensen/dpa

Endlich hatte der Weihnachtsmarkt in Berlin-Lichtenberg geöffnet. Viele Menschen schlenderten an den Buden entlang und wärmten sich mit einer Tasse Glühwein. Schon einen Tag später ereignete sich ein tragischer Unfall. Was steckt hinter der Tat?

Mann auf Berliner Weihnachtsmarkt in Lichtenberg von Achterbahn-Wagon überrollt

Wie die Feuerwehr Berlin auf Twitter und die "Bild" berichten ist am Samstagabend in Berlin auf einem Weihnachtsmarkt ein Mann von einem Achterbahn-Waggon überrollt worden und gestorben. Er sei wahrscheinlich ein Mitarbeiter der Achterbahn gewesen, die an der Landsberger Allee aufgebaut ist, sagte Feuerwehrsprecher Jens-Peter Wilke.

Weihnachtsmarkt an der Landsberger Allee: Unfallursache bislang unklar

Der Mann sei unter dem Waggon herausgezogen worden, anschließende Wiederbelebungsversuche seien erfolglos geblieben. Der Mann starb noch am Unfallort. Seit 19.14 Uhr waren die Rettungskräfte im Einsatz, schrieb die Berliner Feuerwehr in ihrem Tweet.

Mittlerweile ist auch klar, woran der Mann starb. Die Beamten nahmen Ermittlungen auf, gingen aber schon kurz nach dem Vorfall nicht von einer Straftat aus. Nach bisherigen Ermittlungen handelt es sich um einen Suizid, wie eine Sprecherin am Sonntag sagte. Die Polizei hat mit den Ermittlungen zur zum Tathergang begonnen. Die vier Menschen, die in dem Waggon saßen, seien psychologisch betreut worden.

Auf Twitter sprechen viele Nutzer den Angehörigen ihr Beileid aus. Einige Menschen schildern auf dem sozialen Netzwerk, was sie vor Ort erlebt haben. Eine Besucherin lobt die Rettungskräfte für ihren tollen Einsatz nach diesem schrecklichen Unglück. Darauf offenbart eine Frau auf Twitter, dass sie selbst vor Ort war und geholfen hat: "Ich war mit meinem Sohn live dabei und war diejenige die den Notruf abgesetzt hat".

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bos/news.de/dpa

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