11.07.2015, 10.07 Uhr

"Goldfinger": 17-Jähriger stirbt nach Vergoldung der Hoden

Den Mythos, dass man stirbt, wenn man sich komplett mit Gold überzieht, kennen wir alle. In Los Angeles ist ein 17-Jähriger nun verstorben, nachdem er ausgerechnet seine Hoden komplett mit Goldlack verzierte. Er nannte sich selbst "Pelotas de Oro" (Hoden aus Gold).

Er wollte seine Hoden vergolden - und starb unter tragischen Umständen (Symbolbild). Bild: Fotolia/Thomas Lehtinen

Leidenschaftliche James-Bond-Gucker kennen die Wahrheit, die hinter dem Film "Goldfinger" steckt. Ein 17-Jähriger aus El Salvador hätte sich diesbezüglich wohl mal lieber besser informiert. Zu seinem Geburtstag wollte der junge Mann seine Hoden vergolden lassen - und verstarb auf tragische Weise.

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James-Bond-Fan stirbt nach Hodenvergoldung

Nazario Conchuza Gonzalez, der sich selbst "Pelotas de Oro" (Hoden aus Gold) nennt, war leidenschaftlicher Fan der James-Bond-Parodie "Goldmember", die auf dem Bond-Klassier "Goldfinger" beruht. Der aus El Salvador stammende junge Mann, der nach Los Angeles ausgewandert ist, wollte sich daher aus Jucks und Dollerei seine Hoden an seinem 17. Geburtstag vergolden lassen. Aus einer Autowerkstatt besorgte er sich Goldlack, der jedoch eine bleihaltige Grundierung beinhaltete.

Tragischer Tod - Vergiftung nach Hodenvergoldung bei 17-Jährigen

"Nachdem er seine Hoden mit einer Schicht Grundierung überzogen hatte, besprühte er beide Testikel mit dem goldenem Autolack", berichtet "latina Press" über den Vorfall. Die Folge: Der junge Mann zog sich eine Vergiftung zu, die ein tödliches Ende nahm. Dr. Ian Joseffson vom Los Angeles Community Hospital erklärte gegenüber der Presse, dass dies nicht der erste Fall von solchen Dummheiten ist, der gefährlich endet: "Dies ist bereits der dritte Fall in diesem Jahr und ich habe keine Ahnung, woher diese wahnsinnige Idee kommt. Besprühen der Genitalien mit Autolack führt zu schweren medizinischen Komplikationen und sehr oft zum Tod", so der Mediziner.

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ife/news.de

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